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Donnerstag, 12. Oktober 2023

Nötigt REWE Beschäftigte zur Kündigung?


Im Fokus steht wieder einmal der REWE Standort in Eitting. Uns ist zu Ohren gekommen dass der Betriebsstellenleiter Herr Michl zusammen mit dem Personaler Herr Herbst gemeinsam gegen Gewerkschaftler vorgehen und sie in Einzelgesprächen zur Kündigung überreden in Form von einem Aufhebungsvertrag. Den genannten Herren ist dabei nicht mal klar dass die betroffnen Kollegen den Inhalt dieses Gesprächs überhaupt nicht verstehen. Wir stellen uns die Frage, ist REWE wirklich so Gewerkschaftsfeindlich? Bei diesen Vorgehensweise kann man davon ausgehen.

Hier werden Existenzen zerstört, Leute in die Armut geschickt mit einem derartigen Vertrag besteht wohl dann auch keinerlei Chance Bezüge zu erhalten. Ist das der Führungsstil der heutzutage von der Firma REWE an den Tag gelegt wird. Wie lange schaut hier der Vorstand Lionel Souque noch zu ?

Möchte man mit diesen Methoden der beste Arbeitgeber im Handel werden, wie es in der Region Bayern die Chefin Frau Elisabeth Promberger offen kommuniziert hat?

Hierzu fällt uns nur eins ein, schämt euch bei REWE.






Freitag, 29. September 2023

Arbeitgeber blockieren Reallohnerhöhungen


Jetzt kommt ein "heißer" Herbst !

Die fünfte Tarifverhandlung für die Beschäftigten im bayerischen genossenschaftlichen Großhandel hat am 27.09.2023 in München stattgefunden. In der letzten Monaten haben besonders die Kolleg*innen von REWE Buttenheim, REWE Eitting und Penny Eching mutig, entschlossen und beherzt für einen angemessenen Tarifabschluss gekämpft. Anstatt den Tarifkonflikt zu beenden, haben die Unternehmen wie z.B. REWE und Penny Vorweganhebungen i.H. von 5,1% ab Oktober angekündigt. In den Tarifverhandlungen blockierten die Arbeitgeber wieder jeden Versuch von ver.di, einen hohen tabellenwirksamen Abschluss zu erzielen. Dem nicht genug, verweigerten sie erneut ein verbessertes Angebot abzugeben. Damit ist klar, dass die Arbeitgeber weiterhin nur hohe Reallohnverluste für die Beschäftigten bieten.

Arbeitgeberangebot ist der reinste Taschenspielertrick

Die Arbeitgeber versuchen weiterhin mit einem Taschenspielertrick den Eindruck zu erwecken, dass sie den Beschäftigten 10,5% an Erhöhungen bieten. Tatsächlich bieten sie eine tabellenwirksame Erhöhung von 5,1% ab September 2023, 2,9% ab August 2024. Trickreich geben die Arbeitgeber dann der einmaligen Inflationsausgleichsprämie (IAP) im Jahr 2023 und 2024 einen Prozentwert von 2,5% und tun so, als ob es sich auch um eine tabellenwirksame Erhöhung handelt. Dass die IAP nur einmal gezahlt wird und gerade eben nicht die Reallohnverluste der Beschäftigten bekämpft, verschweigen sie. Nicht nur, dass mit diesem Angebot und der Haltung der Arbeitgeber wirtschaftliche Situation der Beschäftigten verschärft wird, meinen sie auch noch, dass niemand diese schamlose Trickserei auffällt. Nicht mit uns!

WIR KÄMPFEN WEITER! Der Herbst wird heiß für die Arbeitgeber!


Streiken lohnt sich sich !
Wir machen weiter!

Mit den Vorweganhebungen von 5,1% ab Oktober reagieren Arbeitgeber wie Penny und REWE auf die massiven und wirkungsvollen Streiks. Sie meinen wohl, dass die Beschäftigten sich jetzt nicht mehr an Streiks beteiligen und sich mit der Erhöhung zufrieden geben. 
Wir sagen: WIR MACHEN WEITER! Wir kämpfen weiter gegen die drohende Altersarmut und für hohe tabellenwirksame Erhöhungen. 5,1 % haben wir schon erkämpft. Jetzt holen wir uns den REST!
Aufhören ist für uns keine Option!

Ein großes Dankeschön an allen mutigen Kolleg*innen!




Dienstag, 11. Juli 2023

Arbeitgeber blockieren Abschluss


Dann streiken wir eben weiter !

Am 10 Juli 2023 hat die dritte Tarifverhandlung für die Beschäftigten im genossenschaftlichen Großhandel Bayern stattgefunden. Mit am Verhandlungsort in München waren auch rund 150 Streikende der REWE Lagerstandorten Buttenheim und Eitting. Die Streikenden wollten den Arbeitgebern, besonders der Vertreter*innen von REWE und Penny, die aktuelle dramatische Lebenssituation schildern und ihnen erklären, dass 1,7  für 2022 und das bisherige Angebot verheerende Folgen für sie haben. Die Arbeitgeber ihrerseits versuchten den Streikenden einzureden, dass ihr Angebot für 2023 viel Geld ist und den Beschäftigten damit geholfen sei. Dieses gleichgültige und respektlose Verhalten wurde in den Verhandlungen fortgeführt.

Neues Arbeitgeberangebot ist ein weiterer Schlag ins Gesicht der Beschäftigten.

Anstatt, dass die Arbeitgeber ein abschlussfähiges Angebot machen, das den Beschäftigten die dringend benötigten Entgelterhöhungen bringt, legten sie ein neues Angebot vor, das die Situation der Beschäftigten weiter dramatisch verschärft und einem weiteren Schlag ins Gesicht gleich kommt. Sie boten an:

-    5,1 Prozent ab 01.09.2023 (4 Nullmonate)
-    2,9 Prozent ab 01.08.2024 (3 Nullmonate)
-    700 Euro IAP im Folgemonat des Abschlusses 
      (Azubis 50%, Teilzeitkräfte anteilig)
-    700 Euro IAP im Januar 2024 
     (Azubis 50%, Teilzeitkräfte anteilig)
-    Wenn der Arbeitgeber schon IAP gezahlt haben, soll diese angerechnet werden können
-    Für 2022 bieten sie unverschämte 1,7%

Das Angebot heißt für die Beschäftigten nichts anderes als:

-    Reallohnverluste für die nächsten Jahre
-    Drohende Altersarmut wird weiter verschärft
-    Kein Respekt, keine Wertschätzung und keine Anerkennung für die Beschäftigten


Wir lassen uns das nicht bieten!
Wir streiken weiter !

Bis zur der nächsten Verhandlungsrunde werden wir den Arbeitgebern die richtige Antwort auf ihre skandalösen Verhalten geben. Wir werden den Druck aus den Betrieben weiter erhöhen und ausbauen. Wir lassen uns nicht billig abspeisen.

PS: Jetzt habt ihr es auch für den genossenschaftlichen Großhandel in Bayern.

Ver.di Blogteam


Freitag, 9. Juni 2023

Kollegen*innen machen ERNST !

 

Wie im letzten Blog Eintrag angekündigt schlug der Warnsteik voll ein. Riesen Beteiligung und Zuwachs in die Gewerkschaft ohne Ende. Märkte geben das Feedback dass vorallem die Frische Produkte u.a. das Obst und Gemüse leer laufen. Unsere Mitglieder melden sich bei uns und hörten von zig tausend stornierten Kollis und Produkte die weggeschmissen werden mussten.

Liebe Fa. REWE Wielange wollt ihr das soweiter durchziehen? 

In beiden Lager sind unsere Mitglieder stabil und strukturiert und lassen sich das nicht mehr länger gefallen. Die Verantwortung liegt ganz alleine bei euch als Arbeitgeber.

In der Vergangenheit wurde immer erzählt dass sich nur 20 Leute anschließen, hier bekommt ihr ein paar Eindrücke aus dem aktuellen Arbeitskampf.

ver.di 

Blog Team

 

Streik in Eitting



 

Streik in Buttenheim

 






 Klick hier und werde ver.di Mitglied 

 https://www.youtube.com/watch?v=TfjHituJoMI

 

Donnerstag, 13. April 2023

Verfassungsfeindliche Tendenzen bei REWE! Gericht zwingt Arbeitgeber zur Zahlung!


Nun ist es also so weit: Spuckte die Personalleiterin Kol noch große Töne auf der Betriebsversammlung in Eitting, so endete sie und weitere Arbeitgebervertreter jetzt erneut als Bettvorleger bei Gericht. Worum geht es? Streikende haben die Corona-Prämie von 200 Euro nicht erhalten und klagten vor dem Arbeitsgericht in Bamberg. Mit Erfolg! Das Gericht stellte fest, dass die Streikenden ihre Corona-Prämie von 200 Euro nur deshalb nicht erhalten haben, weil sie gestreikt haben. Das Arbeitsgericht verdonnerte den Arbeitgeber, die 200 Euro Corona mit Zinsen an die Betroffenen zu zahlen. 

Heute erhielten erste Kollegen die Überweisung vom Arbeitgeber. Warum nicht gleich so? Wenn es alles nicht so traurig wäre, könnte man über diesen Affenzirkus ja lachen. Aber halten wir fest: Kollegen wurde die Corona-Prämie nicht gezahlt, weil sie von ihrem Grundrecht auf Streik Gebrauch gemacht haben. Mit anderen Worten: Sie wurden benachteiligt, weil sie das Grundrecht aus dem Grundgesetz (unsere Verfassung) mit Leben füllten und wurden dafür vom Arbeitgeber bestraft. Wer, wie der Arbeitgeber bei REWE und einigen Betriebsräten, immer wieder Leute einschüchtert, die ihr Grundrecht wahrnehmen, darf sich nicht darüber wundern, wenn man sie als Verfassungsfeinde einstuft. Es ist genau das: Ein Angriff auf die Verfassung! Hat die Personalleiterin Kol am 13.03.23 in Eitting noch angekündigt, man wolle eine Nichtzualssungsbeschwerde gegen das Bamberger Urteil einlegen, hat man jetzt doch für die ersten Kollegen die ein Urteil bekamen, die Corona-Prämie mit Zinsen bezahlt. Vielleicht ist der Arbeitgeber auch einfach nur mit der Zulassungsbeschwerde gescheitert? Oder aber die Vollstreckung dieses Titels hat gefruchtet. 

Wir wissen es bislang noch nicht. Was wir aber wissen ist, dass der Arbeitgeber lieber sämtliche Gerichte beschäftigt, als freiwillig Beschäftigten die ihnen zustehenden Leistungen zu zahlen. 

Was zählt ist, dass die ersten Kollegen ihre Prämie mit über den ver.di Rechtschutz bekommen haben. Andere Kollegen warten noch auf die Zahlung, da die Verfahren vor unterschiedlichen Kammern beim Arbeitsgericht behandelt werden und noch Urteile in Bamberg ausstehen. Wenn der Arbeitgeber auch nur einen Funken Anstand im Leib hätte, würde er allen Betroffenen die ausstehende Prämie sofort bezahlen, sich entschuldigen und die Gerichte nicht noch weiter mit dieser Sache beschäftigten. 

Wir sehen auch an diesem Beispiel: Studierte Juristen bei REWE brechen zugunsten des Arbeitgebers immer wieder das Recht, schüchtern Beschäftigte ein und bekommen eine Klatsche vor dem Gericht. 

Mit ver.di an deiner Seite bekommst auch du, was dir zusteht: RECHT! Offenbar hat die Gewerkschaft auch deutlich bessere Juristen als REWE! Aber auch für die Mehrheit der Betriebstäte ist das eine schallende Ohrfeige: Waren es doch sie, die mit einer Betriebsvereinbarung zum Thema Corona Prämie es erst möglich gemacht haben, dass einige Beschäftigte keine Corona Prämie bekamen. Wer einen gewissen Zeitraum nicht im Betrieb war (krank, streiken etc.) wurde einfach von der Bezahlung ausgenommen. Natürlich hatte niemand die Absicht, Streikende zu benachteiligten (Vorsicht: Ironie)! Es sind die Betriebsräte, die auf dem Schoß des Arbeitgebers sitzen, alles durchwinken, was der Arbeitgeber haben möchte und nun durch die erfolgreiche Anfechtung der Betriebsratswahlen fürchten müssen, bald nicht mehr dem Betriebsrat anzugehören. Da kann man nur sagen: Weg mit Schaden! Weg mit undemokratischen und arbeitgeberfreundlichen Betriebsräten!  

Es lohnt sich also für sein Recht zu kämpfen und sich nicht dem modernen Sklaventum von REWE einfach unterzuordnen. 

Jetzt Mitglied in ver.di werden und auf der Gewinnerseite stehen!



Mittwoch, 15. März 2023

Betriebsversammlung Mehr Schein als Sein !

 



Wir können euch von der Betriebsversammlung vom 13.03.2023 bei REWE in Eitting berichten. Vorab können wir euch schon mitteilen wir hatten von Mikrofon abnehmen, verweisen von der Bühne bis zu Unwahrheiten des Arbeitgeber wieder alles dabei aber der Reihe nach.

Begonnen hat die Betriebsversammlung mit einer 30 Minütigen Verspätung, der Grund hierfür war schlicht einfach der große Ansturm auf die Versammlung, es wurde auch mal Zeit die Belegschaft in Eitting aufzuklären.

Die Versammlung begann schon gleich mal mit einer Unwahrheit des Betriesbratsvorsitzenden dieser behauptete dass die Versammlung auf Grund des Betriebsrat stattfand. Dieses wiesen wir sofort zurück denn die 3 Betriebsversammlungen in Eitting am 13.03.2023, Eching am 17.03.2023 und Buttenheim am 24.04.2023 basieren ganz allein auf den Antrag der Gewerkschaft ver.di.  

Wir konnten der Belegschaft die Ernsthaftigkeit der bevorstehenden Tarifverhandlung deutlich klar machen denn es geht in dieser Verhandlung um die Existenz jedem einzelnen unter der Berücksichtigung der Teuerungsrate in allen Lebenslagen.

Das Einzige was dem Arbeitgeber einfällt sind irgendwelche Sonderleistungen die zum Teil auch im Tarifvertrag verankert sind und mit dem anderen können die Kollegen ihre Miete, Strom und Benzin einfach nicht bezahlen.

Benachteiligungen durch Streikenden in Buttenheim wies der Arbeitgeber von sich und begründete es mit dubiosen Gründen und wählt erneut die Hinhalte Taktik.

Wie im Eingang berichtet, dass wir als Gewerkschaft natürlich Redezeit hatten aber dann in dem Tagesordnungspunkt am Ende mit Fragen und Antworten  uns auch nochmal zu Wort melden wollten und der Betriebsratvorsitzende das Wort und Mikrofon entziehen wollte, fragen wir uns warum tut man sowas? 

Wir stellten bzw. fragten nur, warum man sich als Betriebsrat in der Mehrheit nicht gegen Kündigungen ausspricht um die Kollegen zu schützen, jede Woche werden Leute rausgeschmissen und das Einzige was dem Betriebsrat einfällt ist, die Frist verstreichen zu lassen. Es wird nicht klar Stellung bezogen und lässt den  Arbeitgeber gewähren.

Urteile vom Arbeitsgericht werden keiner Beachtung geschenkt.

Durch mehrmals applaudieren der ganzen Belegschaft und sogar die Frage ob der Gewerkschaftssekretär doch per Handzeichen Abstimmung weitersprechen darf verweigerte der Betriebsrat ihm das Wort.

Liebe REWE schämt euch für euer Verhalten gegenüber den Beschäftigten.

Wir werden weiter aus den Betriebsversammlungen in Eching bei Penny und REWE in Buttenheim berichten. 

Bei Rückfragen meldet euch bei uns.

Es zeigt uns wieder, werdet Mitglied und klickt hier.



Samstag, 26. November 2022

Die Lage wird immer Schlimmer !!

Aus besonderen Anlass möchten wir euch zu den vergangenen und aktuellen Fällen informieren. 

Im April 2022 stand dieses Jahr die Betriebsratswahl an, wir die Gewerkschaft ver.di zogen mit dieser Wahl ans Arbeitsgericht zur Wahlanfechtung. Nach Monaten und viel Schriftverkehr stellte sich heraus dass letzten endlich das Arbeitsgericht in Köln zuständig sei. Die Firma REWE kann es zwar ständig aus dubiosen Gründen in die Länge ziehen doch jetzt am 09.12.2022 urteilt das Arbeitsgericht Köln in diesem Fall.

Im Norden Bayerns am Standort in Buttenheim, kämpfen auch seit Monaten die Beschäftigten wegen nicht gezahlten Leistungen und Maßregelungen gegenüber Streikende. Der Arbeitgeber ist zu diesem Fälle nicht gesprächsbereit und zieht auch diese Verfahren nur in die Länge, es ist dann wohl eher die Taktik es in die Länge zu ziehen. Doch die Kollegen und Kolleginnen Verhalten sich kämpferisch und rücken nicht von ihrem Recht ab. Es sind nicht nur Zahlungen die verweigert werden, es sind Eingriffe in die Familien der Kollegen und Kolleginnen. Arbeitszeiten werden verändert, das komplette Familienleben wird über Bord geschmissen weil der Arbeitgeber sich nicht mehr anders zu helfen weiß. Lieber REWE Konzern, ist es nicht ein Leitsatz von euch: Beruf und Familie?

Im Süden Bayerns am Standort in Eitting läuft es keineswegs besser, vor ein paar Wochen kündigte der Arbeitgeber eine junge Frau die sich im Krankenstand befand. Nachdem sich die Frau bei unseren ver.di Betriebsräten meldete stellte sich heraus dass sie zwar Arbeitsunfähig war doch zugleich es sich hier um eine Schwangere junge Frau handelt. Erst nach der ausgesprochenen schriftlichen Kündigung zog der Arbeitgeber diese Kündigung dann doch wieder zurück. Den Vater der auch bei REWE arbeitete kündigte REWE zeitgleich. Die Gewerkschaft ver.di wünscht den jungen Familienglück alles Gute vor allem Gesundheit und sagt schämt euch REWE.

Lieferengpässe im Logistikbereich an beiden Standorten gibt es seit Wochen und Monaten, trotz keinerlei ausgetragenen Arbeitskämpfen. Wir sind der Meinung dass der wahre Grund die schlechte Personalpolitik ist und das ver.di gezielt in die Schuhe schieben möchte. Zwanghafte Überstunden, "freiwillige" Samstag und Sonntag Arbeit werden gefordert Tag für Tag und es ist keine Besserung in Sicht. Über den Werkvertrag an beiden Standorten haben wir schon berichtet, diese Kollegen und Kolleginnen sollten zur Entlastung führen, Fehlanzeige. Der Tarifvertrag genossenschaftlicher Großhandel  wird mit Füßen getreten. Ankündigungsfristen des Tarifvertrag wird mit einer tarifwidrigen Betriebsvereinbarung ausgehebelt, der Meinung ist zu mindestens der Arbeitgeber und die Mehrheit des Betriebsrates. Und die einzige Begründung beider Seiten ist, sie tun es weil der Tarifvertrag alt ist. Das ist doch lächerlich.

Wir könnten auch noch über Verweigerung von Verlängerung einer Wiedereingliederung und Abbruch von Wiedereingliederung berichten unsere Telefone stehen nicht mehr still. 

Ab jetzt kommen wichtige Wochen, Weihnachten steht vor der Tür. Gerichtstermine werden Urteile ausgesprochen. 

Die Blogredaktion wird euch darüber informieren.


Die Redaktion









 


Dienstag, 4. Oktober 2022

Die Sommerpause ist vorbei !!!


Wir melden uns zurück aus der Sommerpause. Die Urlaubszeit ist nun vorbei und es ist wieder einiges passiert. 

- Gerichtstermine da das Ergebnis durch dem Richter schon klar erkennbar ist 

- Abmahnungen

- Arbeitskämpfe an beiden Standorten

- Werkverträge

- Standort Eitting Vorfälle beim Herbstfest

- BR-Wahl Anfechung gibt es auch Neuigkeiten

Wir haben viel aufzuarbeiten und gerne lassen wir euch davon teilhaben.

Die Blogredaktion





Mittwoch, 27. Juli 2022

Dr. Merten provoziert Streiks in Eitting und Buttenheim

Wie von uns angekündigt hat gestern das Gespräch zwischen ver.di und der Rewe Geschäftsführung incl. Dr. Merten aus Köln stattgefunden. Im Vorfeld signalisierten Vertreter von REWE, dass sie ziemlich genervt von der andauernden Tarifrunde in Bayern samt der Streikbewegung sind. Wir gingen davon aus, dass die REWE uns ein Angebot macht um den Konflikt zu beenden.

Für REWE nahmen an dem Gespräch teil:

Herr Volker Hornsteiner (Geschäftsführer der Region Süd), der mit der Kernaussagen, dass er nicht entscheidet.

Herr Gustav König (Logistikleiter Region Süd), warum auch immer er dabei war. Wir glauben auch, dass er selbst nicht weiß wieso er dabei war  

Frau Natalie Kol (Personalleiterin Region Süd), sagte eigentlich gar nichts  außer pffff und tztztztz. Ach so und sie hat ganz viel den Kopf geschüttelt fast bis zum Schleudertrauma

Herr Nico Lehm (Penny Deutschland und Verhandlungsführer des genossenschaftlichen Großhandel Bayern). Unserm Eindruck nach war er selber gespannt wie das Treffen aus geht.

Und dann war natürlich noch Herr Dr. Philip Merten (Ziemlich hohes Tierchen aus Köln). Er sagte, er ist nur da um zu helfen Vor allem uns wollte er helfen und beraten. Ach so, und auf keinen Fall ist er ein Entscheider hat er gesagt. Er wird nichts entscheiden hat er gesagt. Er selbst sieht sich nur als "Klempner" und schraubt an Problemen bis sie weg sind. Aha, so ist das also. Kommt aus Köln  

Für ver.di nahm die komplette Tarifkommission teil:

Herr Sukas Ismail, Herr Link DetlevHerr Brunner Stefan (alle REWE Buttenheim) zusammen mit dem Verhandlungsführer der Gewerkschaft ver.di Bayern Gürlebeck Thomas

Im Vorfeld war ausgemacht, dass wir über eine REWE Lösung im Tarifkonflikt reden. Auf den Punkt gebracht, sollte der Arbeitgeber ein angemessenes Angebot zur Lohnerhöhung mit im Koffer haben. 

Achtung: jetzt wird es schräg

Die Arbeitgeberseite allen voran der „Klempner“ aus Köln wollten uns Gewerkschafter mit den billigsten Tricks und Psycho Spielchen aus der Ruhe bringen und auf billige Art und Weise, man könnte sagen in Discounter Manier, aufs Glatteis führen. So wollte man uns verwirren und davon abbringen die Interessen der Belegschaft zu vertreten. Bei knapp 10% Inflation, Millionen gewinnen und satten Vorstandgehältern  samt dicker Erhöhung muss man sich wohl so unredlich verhalten. Es kam heraus, dass die REWE Beschäftigten den anwesenden Managern  keinen Cent mehr wert sind wie 1,7% mehr im Monat. Nachdem alle nichts entscheiden konnten ist das wohl der Wille des Vorstands in Köln. Kaviar und Champagner für den Vorstand und trockenes Brot und Wasser für den Rest. Der „Klempner“ stellte in "Aussicht", dass Sie einen Koffer mit einem Angebot dabei hätten. ABER!! Sie verlangten, dass dieses Angebot nur von Ihnen ausgesprochen werden kann wenn es in diesem Raum blieb. Heißt nichts anderes als das der „Klempner“ aus Köln ernsthaft von uns verlangte unseren ver.di Mitgliedern, den Streikenden und den Beschäftigten keinerlei Informationen über das Angebot geben dürfen. Der „Klempner“ aus Köln verlangte tatsächlich von uns das wir im Hinterzimmer ganz still und heimlich mit Rewe einen Tarifabschluss machen. 

Für jemand der angeblich nichts entscheiden kann und will, war der "Klempner" aus Köln dann ziemlich sauer und unseriös in seinen Aussagen; als er feststellen musste das mit uns keine „schmutzigen Deals“ laufen. Es geht um nicht weniger als um die Kohle der Rewe Beschäftigten. Da machen wir keine Hinterzimmer Deals. Da lassen wir uns dann auch gerne als unprofessionell und stur beschimpfen.

Ein tolles Niveau wird da in Köln gepflegt. Sobald man nicht seinen Willen bekommt den gegenüber beschimpfen. Klasse Firmenphilosophie. 

Zusammen gefasst heißt es, die Spitzenmanager von gestern sagen erst was sie zahlen wenn wir versprechen das wir niemanden sagen was sie sagen was sie zahlen. 

In Bayern sagt man da: “Ja san die narrisch?“

Liebe REWE, ein bisschen würden wir uns an eure Stelle für einen solchen Auftritt schämen.

Wie gehts weiter?

Nachdem Rewe mit uns nur gesprochen hat weil sie die Streiks nicht mehr wollen und doch mehr wirken wie sie zugeben und sie weitere Streiks in Eitting und Buttenheim verhindern wollten, müssen wir die richtige Antwort auf die „billige REWE Nummer“ geben. Bei dieser Inflation haben wir doch nichts zu verschenken. Also das heißt beim nächsten Streik für dich lieber Leser und liebe Leserin:“ Ich bin dabei und streike für eine wertschätzende Lohnerhöhung!“




Bald Streik bei REWE in Eitting? REWE Chefs sind hilflos und erzählen Märchen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen bei der Rewe Logistik in Bayern,

nachdem wir als Gewerkschaft ver.di seit über 14 Monaten für höherer Löhne und Gehälter, auch bei REWE[i], kämpfen sind die REWE Chef so hilflos, dass sie jetzt Märchen über ver.di und Streik erzählen. 

Ihr habt mitbekommen, dass die mutigen und entschlossenen Kolleginnen und Kollegen aus Buttenheim bereits über 60 Tage für höhere, gerechtere und wertschätzende Bezahlung kämpfen. Das tun sie nicht, weil ihnen langweilig ist oder sie Rewe nicht mögen. Sie streiken damit am Monatsende mehr Geld auf dem Konto ist. 

Nachdem wir in Buttenheim eine geile Streikbewegung haben, ist als nächstes der Standort Eitting dran.

Vor 2 Wochen haben wir die Kolleginnen und Kollegen in Eitting befragt ob sie bei einem Streik mitmachen würden. Über 80 % haben ja zum Streik gesagt. Ein tolles und mutiges Ergebnis.

Natürlich hat REWE jetzt richtig Angst vor den Beschäftigten, dass sie jetzt für sich selber mal kämpfen. Uns wurde jetzt berichtet das die Führungskräfte in Eitting und Buttenheim Unwahrheiten über den Stand der Tarifverhandlungen und der Forderung verbreiten!

So behaupten REWE Führungskräfte z.B.:

Ver.di streikt für nur 0,3% mehr im Monat. Das ist eine LÜGE!

Richtig ist: Unsere Forderung vom letzten ist 4,5 % + 45€ im Monat mehr für alle. Diese Forderung lehnt der Arbeitgeberverband und REWE seit 2021 ab. Was fordert der Verband und REWE von ver.di. Dass wir für dieses Jahr nur 1,7 % für euch abschließen sollen. Kein Witz. Sie verdienen sich seit Jahren eine goldene Nase und ihr sollt bei ca. 9 % Inflation mit 1,7% zufrieden sein. Da sagen wir nein. Dafür müssen wir einfach zusammen streiken.

Uns wurde berichtet, dass REWE Führungskräfte behaupten, dass nur ver.di Mitglieder streiken dürfen. Das ist auch eine LÜGE!

Richtig ist: Alle REWE Beschäftigten die in Buttenheim und Eitting zum Streik aufgerufen werden dürfen streiken. STREIK ist ein GRUNDRECHT aus dem Grundgesetz.

Mitglied bei ver.di zu sein macht natürlich immer Sinn z.B. bekommen Mitglieder am Streiktag Streikgeld für die abgezogenen Stunden.

Uns wurde berichtet, dass REWE Führungskräfte behaupten, man muss sich abmelden wenn man streikt. Das ist FALSCH!

 Richtig ist: Wer am Streik teilnimmt muss dem Arbeitgeber nicht Bescheid geben.

Das waren nur drei Märchen die momentan die Chefs bei REWE in Eitting und auch Buttenheim erzählen. Warum machen sie das. Sie haben Angst das ihr alle aufwacht und eure Recht in die eigenen Hände nehmt. Ihr sollt mit 1,7 % einfach die Klappe halten und schauen das der Umsatz für die Bosse rein kommt.

Deshalb Kolleginnen und Kollegen. Kämpft für Euch. In Zeiten wo alles unheimlich teurer wird braucht ihr jeden Euro. Und zusammen und gemeinsam schaffen wir das . Lasst uns die Kohle für Euch holen. STREIKT MIT WENN ES SOWEIT IST.

Wenn ihr noch Fragen habt könnt ihr direkt dem ver.di Verhandlungsführer Thomas Gürlebeck schreiben thomas.guerlebeck@verdi.de

Jede Mail wird vertraulich behandelt.

 

 



[i] Rewe/Penny ist Mitglied im Arbeitgeberverband der auch für den bayerischen genossenschaftlichen Großhandel zuständig ist

Montag, 25. Juli 2022

REWE Vorstand goes to Bavaria !!!

Nach 14 monatiger Tarifverhandlung wird es wohl nun jetzt zur Chefsache. Personalchef Dr. Philip Merten erbarmt sich nun jetzt auch mal und kommt in den Süden. Die Tarifkommission ist gespannt, ob der HR Verantwortliche auch ein angemessenes Angebot unterbreitet. Es stellt sich nicht mehr die Frage was im Koffer vom Doktor  befindet, sondern die Gegenseite sollte sich überlegen ob es dann nicht 2 Koffer sein sollten um eine REWE Lösung im laufenden Tarifkonflikt zu finden, hierzu brauchte es ca. 60 Streiktage am Standort in Buttenheim im Jahr 2021 und der Kampf wird im Jahr 2022 fortgeführt. Des weiteren wurde eine Streikabfrage am Standort Eitting erfolgreich durchgeführt. Der Ball liegt jetzt bei den Personal Chefs und der kompletten Arbeitgeber Seite... Die Lage spitzt sich im Süden zu. Gegenüber stehen die von Rewe angebotenen 1,7 % Lohnerhöhung für das Jahr 2022 zu einer aktuellen Inflation von 8 %. 

Wir halten euch auf den Laufenden und berichten hier im neuen Verdi REWE Blog.




Für die REWE Vorstände gibt es satte Erhöhungen! Und wir sollen bescheiden sein!

Wäre es nicht so ein Skandal könnte man darüber lachen. Seit über 14 Monaten kämpfen die Beschäftigten bei REWE für einen angemessenen und wertschätzenden Tarifabschluss im genossenschaftliche Großhandel. Alle Versuche von der ver.di Tarifkommission einen tragfähigen Tarifabschluss zu erreichen wurden abgelehnt. Allen voran Herr Lehm (Penny) und Frau Kol (Rewe Süd) haben sich als Blockierer für angemessene Erhöhungen, insbesondere für die Rewe/Penny Beschäftigten erwiesen.

Wasser predigen und literweise Wein trinken!

Wir sollen mit dem zufrieden sein was im restlichen Großhandel abgeschlossen wurde. Das ist Kernaussage von allen Beteiligten auf der REWE/Penny Seite. Egal ob Herr Hornsteiner, Herr Lehm, Frau Kol oder Herr König. Alle sind der Auffassung, dass für die Beschäftigten nicht mehr als 1,7 % für 2022 möglich sind.

Es ist umso skandalöser, dass auf der einen Seite an den Beschäftigten gespart werden soll. Und dies obwohl sie besonders die letzten 2 Jahre unter Vollgas die üppigen Millionengewinne möglichgemacht haben. Auf der anderen Seite haben sich die Vorstände der REWE recht ordentlich die ohnehin schon hohen Gehälter die letzten 2 Jahren erhöhen lassen. Kann man ja machen, man spart schließlich beim Personal.

Erhöhung der Vorstandsgehälter in 2020 um ca 5,7 Mio. €.

                                                                                                 Auszug aus dem Geschäftsbericht 2020

Erhöhung der Vorstandsgehälter in 2021 nochmal um ca 1,4 Mio. €.

                                                                                             Auszug aus dem Geschäftsbericht 2021


Da soll noch einer sagen für Gehalterhöhung wäre kein Geld da. Und das wir uns Richtig verstehen. Der Vorstand besteht aus nur 5 Männern.

Liebe REWE Vorstände, lieber Herr Souque, Herr Kunath, Herr Eltze, Herr Hartmann und Herr Schischmanow. Vergessen Sie bitte nicht wem sie ihre üppigen Erhöhungen zu verdanken haben. Da ist es unredlich den ganzen Kuchen zu essen und den Beschäftigten nur ein paar Krümel hin zu werfen! 

Und dann weil man so richtig Angst vor Streiks hat zu versuchen den Beschäftigten ihre verdienten Erhöhungen mit kostenlosen Red Bull, Cola und Schokolade abzukaufen ist das Letzte. Jetzt meinen SIe auch noch wir sind dumm.

Die neueste Lächerlichkeit von Logistik Chef Herr König ist, dass bis September die Leistung um 10% reduziert wird. Weil man ja so nett ist.

Sie sollten sich was schämen!



Freitag, 22. Juli 2022

In eigener Sache! Betriebsrat ist nicht gleich Betriebsrat!

Liebe REWE/Penny Kolleginnen und Kollegen in Buttenheim, Eitting und Eching!

Wir stellen Euch hier die ver.di Betriebsräte vor, die im Betriebsrat Eure Interessen vertreten und täglich daran arbeiten, dass sich die zum Teil grenzwertigen Arbeitsbedingungen schnell verbessern.

Allerdings ist das nicht ganz einfach. Unserer Meinung nach ist der Betriebsrat mehrheitlich mehr daran interessiert sich gut mit dem Arbeitgeber zu verstehen. Frei nach dem Motto :“Kuschel ist Trumpf.“

Es sind in den Betriebsrat nicht nur Teamleiter. Es ist z.B. die Ehefrau des Standortleiters aus Eitting knapp in den Betriebsrat gewählt worden. Frau Meri Schmidt hat in letzten Tagen und Wochen unserer Meinung nach bewiesen, dass ihr die Beschäftigten egal sind. Nach dem sie schon jahrelang im Betriebsrat ist könnten wir nichts nennen was sie im Interesse der Kolleginnen und Kollegen gemacht haben. Im Betriebsrat wurde auch Herr Hartmann dank der Listenwahl reingewählt. Genau jener Herr Hartmann der bis vor kurzem jede nur erdenklich Gelegenheit ausgenutzt hat, um Kollegen unter enormen Leistungsdruck zu setzen, sinnlose Abmahnungen auszusprechen und fragwürdige Kündigungen zu verteilen. Wir sagen, da hat man den Bock zum Gärtner gemacht. Das sind nur zwei Beispiele wie schwierig es aktuell ist im Betriebsrat für die Kolleginnen und Kollegen bei REWE /Penny etwas zu verbessern. Aber dafür gibt es ja die ver.di Betriebsräte die zusammen mit den REWE/Penny BEschäftigten so einiges ändern wollen.

Das Ihr wisst wer auf der richtigen Seite steht und bereit ist eure Interessen zu vertreten, stellen wir Euch heute Eure ver.di Betriebsräte vor. Hier klicken und ihr kommt zu den ver.di Betriebsräten bei REWE/Penny Süd 2


Was haben die Gewerkschaften je für uns getan ?

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