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Donnerstag, 15. Juni 2023

Ist REWE gewerkschaftsfeidlich? Man könnte meinen - JA

Führungskraft in Buttenheim gefährdet bewusst das Leben der Beschäftigten und Lagerleiter aus der Obst Abteilung Herr Senft Alexander hat die Hosen voll!

Es war beinahe ein grandioser Streiktag, wie jeder andere zuvor auch. Nur gab es gestern seitens einiger Führungskräfte Vorfälle, die nicht nur höchst gefährlich sondern auch strafbar sind. Aber der Reihe nach.

Zum ersten Mal nutzen die Streikenden ihr Recht, eine kleine Runde vor dem Lager zu drehen und Flagge zu zeigen. Höchst nervös war sofort der Betriebsstellenleiter Herr Ködel Heiko zur Stelle und drohte den Streikenden damit, die Polizei zu holen. Um es nochmal deutlich zu machen: Die Streikenden drehten exakt eine Runde vor dem Lager und gingen dann wieder auf den Parkplatz zurück. Halten wir fest: Das BAG hat entschieden, dass Streiks auf dem Betriebsgelände zulässig sind. Die Streikenden feiern im Streik keinen Kindergeburtstag, sie nutzen ihr Grundrecht auf Streik. Das muss immer wieder deutlich betont werden. 

Am Nachmittag platzierten sich die Streikenden im Zufahrtsbereich zu den Parkplätzen und begrüßten alle Autofahrer. Eine Führungskraft fühlte sich wohl so stark davon provoziert, dass er mir nur wenigen Zentimetern in einem deutlich erhöhten Tempo an einem Streikenden vorbei raste. Das stellt nicht nur eine Nötigung, sondern auch einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr dar. Darauf angesprochen tat die Führungskraft so, als würde er kein Deutsch verstehen. Das ist natürlich völliger Quatsch, denn wir wissen natürlich, dass der Rewe Kollege Herr Belkhodja Mohamed TL aus der Obstabteilung in Buttenheim der Deutschen Sprache durchaus mächtig ist. Wir wissen dass das gesamte Betriebsgelände Video überwach ist.

Lieber Arbeitgeber, schaut es einfach an! Wer das Leben der eigenen Beschäftigten bewusst gefährdet, ist als Führungskraft völlig ungeeignet und sollt für dieses Fehlverhalten zur Verantwortung gezogen werden. Zusätzlich darf in Abrede gestellt werden, dass diese Person überhaupt die körperliche und geistige Eignung besitzt, um ein Kraftfahrzeug zu führen. Dieser Person sollte der Führerschein genommen werden, wenn das eigene Fahrzeug als Waffe gegen Menschen eingesetzt wird.

Des Weiteren ist uns zu Ohren gekommen, dass angeblich unseren ver.di Mitgliedern Geld von Rewe geboten worden ist, um bei ver.di zu kündigen. Weiterhin sollen angeblich Deals in Aussicht gestellt worden sein, dass bereits durchgeführte Streiktage mit Überstunden oder Urlaub eingetragen werden und im Gegenzug sogar die Kündigung der Gewerkschaftsmitgliedschaft durch Herrn Senft Alexander aufgesetzt wird. Toller verfassungsfeindlicher Service, Herr Senft! Dieser Sache werden wir nachgehen. 

Schämt euch REWE, das ist ein katastrophales Verhalten!

Ver.di

BlogTeam


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