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Samstag, 17. Juni 2023

Arbeitgeber verhindern dringend benötigte Entgelterhöhungen !


Ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten

Die dritte Tarifverhandlung für die Beschäftigten des bayerischen Großhandel und Außenhandels am 16. Juni 2023 endete mit einem Schlag in das Gesicht der Beschäftigten. Wie schon in der zweiten Verhandlungsrunde, weigerten sich die Arbeitgeber ein abschlussfähiges Angebot vorzulegen. 

Damit ist jetzt deutlich klar geworden, dass den Arbeitgebern im bayerischen Großhandel die großen finanziellen Probleme, die unglaublich hohen Lebensunterhaltungskosten und die drohende Altersarmut der Beschäftigten schlicht egal ist.

In der ersten Verhandlungsrunde machten die Arbeitgeber ein realitätsfremdes Angebot. in der zweiten Verhandlungsrunde weigerten sie sich ein verhandlungsfähiges Angebot zu unterbreiten. Heute, in der dritten Verhandlungsrunde, haben die Arbeitgeber, trotz intensiven Sondierungen und Bemühungen der ver.di Tarifkommission einen Tarifabschluss erzielen, alles blockiert. Dieses Verhalten der Arbeitgeber den Beschäftigten gegenüber ist ein Skandal.



Arbeitgeber halten an ihrem realitätsfremden Angebot fest:

-    Reallohnverlust für die nächsten Jahre für alle Beschäftigten

-    Die Beschäftigten sollen mit Einmalzahlungen billig abgespeist werden.

   Die drohende Altersarmut wird weiter verschärft

-    Die Arbeitgeber ignorieren auf ganzer Linie die dramatische wirtschaftliche Situation der Beschäftigten

-    Keine Wertschätzung - kein Respekt - keine Anerkennung

Wir müssen den Druck erhöhen !
Wir streiken weiter !

Bisher haben sich über 2000 mutige Kolleg*innen an über 150 kraftvollen Aktionen beteiligt. Da die Arbeitgeber an ihrem weltfremden Angebot festhalten, müssen wir unsere Streiks ausweiten, um den Arbeitgebern zu zeigen, wie würdelos und respektlos ihr Angebot ist. Deshalb wird jetzt weiterkämpfen zur Pflicht! Wir werden den Druck aus den Betrieben noch mehr erhöhen und weitere Betriebe in den Kampf holen. Wer Beschäftigte so behandelt, muss es zu spüren bekommen.


Freitag, 9. Juni 2023

Kollegen*innen machen ERNST !

 

Wie im letzten Blog Eintrag angekündigt schlug der Warnsteik voll ein. Riesen Beteiligung und Zuwachs in die Gewerkschaft ohne Ende. Märkte geben das Feedback dass vorallem die Frische Produkte u.a. das Obst und Gemüse leer laufen. Unsere Mitglieder melden sich bei uns und hörten von zig tausend stornierten Kollis und Produkte die weggeschmissen werden mussten.

Liebe Fa. REWE Wielange wollt ihr das soweiter durchziehen? 

In beiden Lager sind unsere Mitglieder stabil und strukturiert und lassen sich das nicht mehr länger gefallen. Die Verantwortung liegt ganz alleine bei euch als Arbeitgeber.

In der Vergangenheit wurde immer erzählt dass sich nur 20 Leute anschließen, hier bekommt ihr ein paar Eindrücke aus dem aktuellen Arbeitskampf.

ver.di 

Blog Team

 

Streik in Eitting



 

Streik in Buttenheim

 






 Klick hier und werde ver.di Mitglied 

 https://www.youtube.com/watch?v=TfjHituJoMI

 

Donnerstag, 13. April 2023

Verfassungsfeindliche Tendenzen bei REWE! Gericht zwingt Arbeitgeber zur Zahlung!


Nun ist es also so weit: Spuckte die Personalleiterin Kol noch große Töne auf der Betriebsversammlung in Eitting, so endete sie und weitere Arbeitgebervertreter jetzt erneut als Bettvorleger bei Gericht. Worum geht es? Streikende haben die Corona-Prämie von 200 Euro nicht erhalten und klagten vor dem Arbeitsgericht in Bamberg. Mit Erfolg! Das Gericht stellte fest, dass die Streikenden ihre Corona-Prämie von 200 Euro nur deshalb nicht erhalten haben, weil sie gestreikt haben. Das Arbeitsgericht verdonnerte den Arbeitgeber, die 200 Euro Corona mit Zinsen an die Betroffenen zu zahlen. 

Heute erhielten erste Kollegen die Überweisung vom Arbeitgeber. Warum nicht gleich so? Wenn es alles nicht so traurig wäre, könnte man über diesen Affenzirkus ja lachen. Aber halten wir fest: Kollegen wurde die Corona-Prämie nicht gezahlt, weil sie von ihrem Grundrecht auf Streik Gebrauch gemacht haben. Mit anderen Worten: Sie wurden benachteiligt, weil sie das Grundrecht aus dem Grundgesetz (unsere Verfassung) mit Leben füllten und wurden dafür vom Arbeitgeber bestraft. Wer, wie der Arbeitgeber bei REWE und einigen Betriebsräten, immer wieder Leute einschüchtert, die ihr Grundrecht wahrnehmen, darf sich nicht darüber wundern, wenn man sie als Verfassungsfeinde einstuft. Es ist genau das: Ein Angriff auf die Verfassung! Hat die Personalleiterin Kol am 13.03.23 in Eitting noch angekündigt, man wolle eine Nichtzualssungsbeschwerde gegen das Bamberger Urteil einlegen, hat man jetzt doch für die ersten Kollegen die ein Urteil bekamen, die Corona-Prämie mit Zinsen bezahlt. Vielleicht ist der Arbeitgeber auch einfach nur mit der Zulassungsbeschwerde gescheitert? Oder aber die Vollstreckung dieses Titels hat gefruchtet. 

Wir wissen es bislang noch nicht. Was wir aber wissen ist, dass der Arbeitgeber lieber sämtliche Gerichte beschäftigt, als freiwillig Beschäftigten die ihnen zustehenden Leistungen zu zahlen. 

Was zählt ist, dass die ersten Kollegen ihre Prämie mit über den ver.di Rechtschutz bekommen haben. Andere Kollegen warten noch auf die Zahlung, da die Verfahren vor unterschiedlichen Kammern beim Arbeitsgericht behandelt werden und noch Urteile in Bamberg ausstehen. Wenn der Arbeitgeber auch nur einen Funken Anstand im Leib hätte, würde er allen Betroffenen die ausstehende Prämie sofort bezahlen, sich entschuldigen und die Gerichte nicht noch weiter mit dieser Sache beschäftigten. 

Wir sehen auch an diesem Beispiel: Studierte Juristen bei REWE brechen zugunsten des Arbeitgebers immer wieder das Recht, schüchtern Beschäftigte ein und bekommen eine Klatsche vor dem Gericht. 

Mit ver.di an deiner Seite bekommst auch du, was dir zusteht: RECHT! Offenbar hat die Gewerkschaft auch deutlich bessere Juristen als REWE! Aber auch für die Mehrheit der Betriebstäte ist das eine schallende Ohrfeige: Waren es doch sie, die mit einer Betriebsvereinbarung zum Thema Corona Prämie es erst möglich gemacht haben, dass einige Beschäftigte keine Corona Prämie bekamen. Wer einen gewissen Zeitraum nicht im Betrieb war (krank, streiken etc.) wurde einfach von der Bezahlung ausgenommen. Natürlich hatte niemand die Absicht, Streikende zu benachteiligten (Vorsicht: Ironie)! Es sind die Betriebsräte, die auf dem Schoß des Arbeitgebers sitzen, alles durchwinken, was der Arbeitgeber haben möchte und nun durch die erfolgreiche Anfechtung der Betriebsratswahlen fürchten müssen, bald nicht mehr dem Betriebsrat anzugehören. Da kann man nur sagen: Weg mit Schaden! Weg mit undemokratischen und arbeitgeberfreundlichen Betriebsräten!  

Es lohnt sich also für sein Recht zu kämpfen und sich nicht dem modernen Sklaventum von REWE einfach unterzuordnen. 

Jetzt Mitglied in ver.di werden und auf der Gewinnerseite stehen!



Mittwoch, 15. März 2023

Betriebsversammlung Mehr Schein als Sein !

 



Wir können euch von der Betriebsversammlung vom 13.03.2023 bei REWE in Eitting berichten. Vorab können wir euch schon mitteilen wir hatten von Mikrofon abnehmen, verweisen von der Bühne bis zu Unwahrheiten des Arbeitgeber wieder alles dabei aber der Reihe nach.

Begonnen hat die Betriebsversammlung mit einer 30 Minütigen Verspätung, der Grund hierfür war schlicht einfach der große Ansturm auf die Versammlung, es wurde auch mal Zeit die Belegschaft in Eitting aufzuklären.

Die Versammlung begann schon gleich mal mit einer Unwahrheit des Betriesbratsvorsitzenden dieser behauptete dass die Versammlung auf Grund des Betriebsrat stattfand. Dieses wiesen wir sofort zurück denn die 3 Betriebsversammlungen in Eitting am 13.03.2023, Eching am 17.03.2023 und Buttenheim am 24.04.2023 basieren ganz allein auf den Antrag der Gewerkschaft ver.di.  

Wir konnten der Belegschaft die Ernsthaftigkeit der bevorstehenden Tarifverhandlung deutlich klar machen denn es geht in dieser Verhandlung um die Existenz jedem einzelnen unter der Berücksichtigung der Teuerungsrate in allen Lebenslagen.

Das Einzige was dem Arbeitgeber einfällt sind irgendwelche Sonderleistungen die zum Teil auch im Tarifvertrag verankert sind und mit dem anderen können die Kollegen ihre Miete, Strom und Benzin einfach nicht bezahlen.

Benachteiligungen durch Streikenden in Buttenheim wies der Arbeitgeber von sich und begründete es mit dubiosen Gründen und wählt erneut die Hinhalte Taktik.

Wie im Eingang berichtet, dass wir als Gewerkschaft natürlich Redezeit hatten aber dann in dem Tagesordnungspunkt am Ende mit Fragen und Antworten  uns auch nochmal zu Wort melden wollten und der Betriebsratvorsitzende das Wort und Mikrofon entziehen wollte, fragen wir uns warum tut man sowas? 

Wir stellten bzw. fragten nur, warum man sich als Betriebsrat in der Mehrheit nicht gegen Kündigungen ausspricht um die Kollegen zu schützen, jede Woche werden Leute rausgeschmissen und das Einzige was dem Betriebsrat einfällt ist, die Frist verstreichen zu lassen. Es wird nicht klar Stellung bezogen und lässt den  Arbeitgeber gewähren.

Urteile vom Arbeitsgericht werden keiner Beachtung geschenkt.

Durch mehrmals applaudieren der ganzen Belegschaft und sogar die Frage ob der Gewerkschaftssekretär doch per Handzeichen Abstimmung weitersprechen darf verweigerte der Betriebsrat ihm das Wort.

Liebe REWE schämt euch für euer Verhalten gegenüber den Beschäftigten.

Wir werden weiter aus den Betriebsversammlungen in Eching bei Penny und REWE in Buttenheim berichten. 

Bei Rückfragen meldet euch bei uns.

Es zeigt uns wieder, werdet Mitglied und klickt hier.



Donnerstag, 23. Februar 2023

Dumm ist der, der Dummes tut! Ist das ihr ernst Herr Souque?

REWE VERLIERT MAL WIEDER VOR DEM ARBEITSGERICHT!

Wie lange schaut der Vorstand noch zu?


Im letzten Jahr im Februar beschloss REWE einen Corona Bonus der im März 2022 ausgezahlt werden soll. REWE nutzte diesen Bonus um viele Gewerkschaftsmitglieder zu bestrafen und verweigerte diese Zahlung vielen Beschäftigten in Buttenheim. 

Am Rande sei erwähnt, dass gegen den Willen der ver.di Betriebsräte, der Betriebsrat mit REWE zusammen eine Betriebsvereinbarung abgeschlossen hat.  Jetzt hatte es REWE Schwarz auf weiß:“ Wir dürfen den Corona Bonus als Bestrafung gegen Gewerkschafter einsetzen!“


Alles gut für die REWE Bosse? Mit Nichten. Es kam wie es immer kommen muss, wenn Menschen bei REWE die keine Ahnung haben, meinen sie sind im Recht.

Zusammen mit  ver.di haben die Betroffenen beim Arbeitsgericht in Bamberg REWE wegen ungerechtfertigter Benachteiligung verklagt. 

Das Arbeitsgericht kam zu einem Urteil. 

REWE muss die Corona Prämie einschließlich Zinsen für alle die geklagt haben bezahlen. Man darf Gewerkschafter die streiken nicht schlechter stellen. REWE ist nun verpflichtet diesen fehlenden Corona Bonus den Kollegen auszubezahlen, wobei der Arbeitgeber auch in diesem Fall die Niederlage nicht eingestehen will und hier in Revision gehen wollte, die aber der Richter nicht zuließ.

Wenn wir REWE Vorstand wären, würden wir mal die Besetzungen in den Personalabteilungen überprüfen.

Schon peinlich für REWE! Wir sind mal gespannt was der Vorstand am 30.4.2023 zusagen hat.  


In dem nächsten Fall wurden Kollegen ohne Zustimmung des Betriebsrates in eine neue Tätigkeit versetzt. Die Kollegen befanden sich in der Tätigkeit des Staplerfahrers. Ohne ersichtlichen Grund hat der Arbeitgeber eine Lohnkürzung vorgenommen und die Betroffenen wurden in die Kommissionierung versetzt. Dieses Vorgehen diente nur einem Zweck die Kollegen vom Streik abzuhalten.

Gegen diese Maßnahme zogen die Betroffenen vor das Arbeitsgericht in Bamberg. Aufgrund von keinerlei Rückendeckung der Mehrheit des Betriebsrates blieb den Kollegen keine andere Möglichkeit. Nur die ver.di Betriebsräte haben für die Kollegen gekämpft.  Das schriftliche Urteil liegt den Beschäftigten, dem Arbeitgeber und uns ver.di vor. Der Klage wurde stattgegeben, auch in dieser Sache konnten die Beschäftigten ihr Recht erkämpfen. 

Uppppsss. REWE schon wieder verloren. Geht es noch peinlicher? Bestimmt. Wir warten mal was denen als Nächstes einfällt.

Die Moral dieser Urteile ist: REWE hat keine Ahnung von Gesetzen und macht sich die Welt wie sie es gerade brauchen. Und wenn man sein Recht einfordert, geben sie nicht nach und verlieren nahezu jedes Verfahren an den Gerichten  

Uns fällt dazu nur ein: “Dumm ist der, der Dummes tut!“

Oder Herr Souque? Tolle Fachleute bezahlen sie da.

Eins ist aber klar: Ohne ver.di kommst du nicht zu deinem Recht!  Ver.di hat für die Kollegen die kompletten Kosten für die Gerichtsverfahren übernommen. Ver.di lohnt sich! Werde jetzt Mitglied und klicke auf dem Link.


Werde hier ver.di Mitglied

 


 

Montag, 25. Juli 2022

REWE Vorstand goes to Bavaria !!!

Nach 14 monatiger Tarifverhandlung wird es wohl nun jetzt zur Chefsache. Personalchef Dr. Philip Merten erbarmt sich nun jetzt auch mal und kommt in den Süden. Die Tarifkommission ist gespannt, ob der HR Verantwortliche auch ein angemessenes Angebot unterbreitet. Es stellt sich nicht mehr die Frage was im Koffer vom Doktor  befindet, sondern die Gegenseite sollte sich überlegen ob es dann nicht 2 Koffer sein sollten um eine REWE Lösung im laufenden Tarifkonflikt zu finden, hierzu brauchte es ca. 60 Streiktage am Standort in Buttenheim im Jahr 2021 und der Kampf wird im Jahr 2022 fortgeführt. Des weiteren wurde eine Streikabfrage am Standort Eitting erfolgreich durchgeführt. Der Ball liegt jetzt bei den Personal Chefs und der kompletten Arbeitgeber Seite... Die Lage spitzt sich im Süden zu. Gegenüber stehen die von Rewe angebotenen 1,7 % Lohnerhöhung für das Jahr 2022 zu einer aktuellen Inflation von 8 %. 

Wir halten euch auf den Laufenden und berichten hier im neuen Verdi REWE Blog.




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