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Donnerstag, 23. Februar 2023

Dumm ist der, der Dummes tut! Ist das ihr ernst Herr Souque?

REWE VERLIERT MAL WIEDER VOR DEM ARBEITSGERICHT!

Wie lange schaut der Vorstand noch zu?


Im letzten Jahr im Februar beschloss REWE einen Corona Bonus der im März 2022 ausgezahlt werden soll. REWE nutzte diesen Bonus um viele Gewerkschaftsmitglieder zu bestrafen und verweigerte diese Zahlung vielen Beschäftigten in Buttenheim. 

Am Rande sei erwähnt, dass gegen den Willen der ver.di Betriebsräte, der Betriebsrat mit REWE zusammen eine Betriebsvereinbarung abgeschlossen hat.  Jetzt hatte es REWE Schwarz auf weiß:“ Wir dürfen den Corona Bonus als Bestrafung gegen Gewerkschafter einsetzen!“


Alles gut für die REWE Bosse? Mit Nichten. Es kam wie es immer kommen muss, wenn Menschen bei REWE die keine Ahnung haben, meinen sie sind im Recht.

Zusammen mit  ver.di haben die Betroffenen beim Arbeitsgericht in Bamberg REWE wegen ungerechtfertigter Benachteiligung verklagt. 

Das Arbeitsgericht kam zu einem Urteil. 

REWE muss die Corona Prämie einschließlich Zinsen für alle die geklagt haben bezahlen. Man darf Gewerkschafter die streiken nicht schlechter stellen. REWE ist nun verpflichtet diesen fehlenden Corona Bonus den Kollegen auszubezahlen, wobei der Arbeitgeber auch in diesem Fall die Niederlage nicht eingestehen will und hier in Revision gehen wollte, die aber der Richter nicht zuließ.

Wenn wir REWE Vorstand wären, würden wir mal die Besetzungen in den Personalabteilungen überprüfen.

Schon peinlich für REWE! Wir sind mal gespannt was der Vorstand am 30.4.2023 zusagen hat.  


In dem nächsten Fall wurden Kollegen ohne Zustimmung des Betriebsrates in eine neue Tätigkeit versetzt. Die Kollegen befanden sich in der Tätigkeit des Staplerfahrers. Ohne ersichtlichen Grund hat der Arbeitgeber eine Lohnkürzung vorgenommen und die Betroffenen wurden in die Kommissionierung versetzt. Dieses Vorgehen diente nur einem Zweck die Kollegen vom Streik abzuhalten.

Gegen diese Maßnahme zogen die Betroffenen vor das Arbeitsgericht in Bamberg. Aufgrund von keinerlei Rückendeckung der Mehrheit des Betriebsrates blieb den Kollegen keine andere Möglichkeit. Nur die ver.di Betriebsräte haben für die Kollegen gekämpft.  Das schriftliche Urteil liegt den Beschäftigten, dem Arbeitgeber und uns ver.di vor. Der Klage wurde stattgegeben, auch in dieser Sache konnten die Beschäftigten ihr Recht erkämpfen. 

Uppppsss. REWE schon wieder verloren. Geht es noch peinlicher? Bestimmt. Wir warten mal was denen als Nächstes einfällt.

Die Moral dieser Urteile ist: REWE hat keine Ahnung von Gesetzen und macht sich die Welt wie sie es gerade brauchen. Und wenn man sein Recht einfordert, geben sie nicht nach und verlieren nahezu jedes Verfahren an den Gerichten  

Uns fällt dazu nur ein: “Dumm ist der, der Dummes tut!“

Oder Herr Souque? Tolle Fachleute bezahlen sie da.

Eins ist aber klar: Ohne ver.di kommst du nicht zu deinem Recht!  Ver.di hat für die Kollegen die kompletten Kosten für die Gerichtsverfahren übernommen. Ver.di lohnt sich! Werde jetzt Mitglied und klicke auf dem Link.


Werde hier ver.di Mitglied

 


 

Dienstag, 4. Oktober 2022

Die Sommerpause ist vorbei !!!


Wir melden uns zurück aus der Sommerpause. Die Urlaubszeit ist nun vorbei und es ist wieder einiges passiert. 

- Gerichtstermine da das Ergebnis durch dem Richter schon klar erkennbar ist 

- Abmahnungen

- Arbeitskämpfe an beiden Standorten

- Werkverträge

- Standort Eitting Vorfälle beim Herbstfest

- BR-Wahl Anfechung gibt es auch Neuigkeiten

Wir haben viel aufzuarbeiten und gerne lassen wir euch davon teilhaben.

Die Blogredaktion





Mittwoch, 27. Juli 2022

Dr. Merten provoziert Streiks in Eitting und Buttenheim

Wie von uns angekündigt hat gestern das Gespräch zwischen ver.di und der Rewe Geschäftsführung incl. Dr. Merten aus Köln stattgefunden. Im Vorfeld signalisierten Vertreter von REWE, dass sie ziemlich genervt von der andauernden Tarifrunde in Bayern samt der Streikbewegung sind. Wir gingen davon aus, dass die REWE uns ein Angebot macht um den Konflikt zu beenden.

Für REWE nahmen an dem Gespräch teil:

Herr Volker Hornsteiner (Geschäftsführer der Region Süd), der mit der Kernaussagen, dass er nicht entscheidet.

Herr Gustav König (Logistikleiter Region Süd), warum auch immer er dabei war. Wir glauben auch, dass er selbst nicht weiß wieso er dabei war  

Frau Natalie Kol (Personalleiterin Region Süd), sagte eigentlich gar nichts  außer pffff und tztztztz. Ach so und sie hat ganz viel den Kopf geschüttelt fast bis zum Schleudertrauma

Herr Nico Lehm (Penny Deutschland und Verhandlungsführer des genossenschaftlichen Großhandel Bayern). Unserm Eindruck nach war er selber gespannt wie das Treffen aus geht.

Und dann war natürlich noch Herr Dr. Philip Merten (Ziemlich hohes Tierchen aus Köln). Er sagte, er ist nur da um zu helfen Vor allem uns wollte er helfen und beraten. Ach so, und auf keinen Fall ist er ein Entscheider hat er gesagt. Er wird nichts entscheiden hat er gesagt. Er selbst sieht sich nur als "Klempner" und schraubt an Problemen bis sie weg sind. Aha, so ist das also. Kommt aus Köln  

Für ver.di nahm die komplette Tarifkommission teil:

Herr Sukas Ismail, Herr Link DetlevHerr Brunner Stefan (alle REWE Buttenheim) zusammen mit dem Verhandlungsführer der Gewerkschaft ver.di Bayern Gürlebeck Thomas

Im Vorfeld war ausgemacht, dass wir über eine REWE Lösung im Tarifkonflikt reden. Auf den Punkt gebracht, sollte der Arbeitgeber ein angemessenes Angebot zur Lohnerhöhung mit im Koffer haben. 

Achtung: jetzt wird es schräg

Die Arbeitgeberseite allen voran der „Klempner“ aus Köln wollten uns Gewerkschafter mit den billigsten Tricks und Psycho Spielchen aus der Ruhe bringen und auf billige Art und Weise, man könnte sagen in Discounter Manier, aufs Glatteis führen. So wollte man uns verwirren und davon abbringen die Interessen der Belegschaft zu vertreten. Bei knapp 10% Inflation, Millionen gewinnen und satten Vorstandgehältern  samt dicker Erhöhung muss man sich wohl so unredlich verhalten. Es kam heraus, dass die REWE Beschäftigten den anwesenden Managern  keinen Cent mehr wert sind wie 1,7% mehr im Monat. Nachdem alle nichts entscheiden konnten ist das wohl der Wille des Vorstands in Köln. Kaviar und Champagner für den Vorstand und trockenes Brot und Wasser für den Rest. Der „Klempner“ stellte in "Aussicht", dass Sie einen Koffer mit einem Angebot dabei hätten. ABER!! Sie verlangten, dass dieses Angebot nur von Ihnen ausgesprochen werden kann wenn es in diesem Raum blieb. Heißt nichts anderes als das der „Klempner“ aus Köln ernsthaft von uns verlangte unseren ver.di Mitgliedern, den Streikenden und den Beschäftigten keinerlei Informationen über das Angebot geben dürfen. Der „Klempner“ aus Köln verlangte tatsächlich von uns das wir im Hinterzimmer ganz still und heimlich mit Rewe einen Tarifabschluss machen. 

Für jemand der angeblich nichts entscheiden kann und will, war der "Klempner" aus Köln dann ziemlich sauer und unseriös in seinen Aussagen; als er feststellen musste das mit uns keine „schmutzigen Deals“ laufen. Es geht um nicht weniger als um die Kohle der Rewe Beschäftigten. Da machen wir keine Hinterzimmer Deals. Da lassen wir uns dann auch gerne als unprofessionell und stur beschimpfen.

Ein tolles Niveau wird da in Köln gepflegt. Sobald man nicht seinen Willen bekommt den gegenüber beschimpfen. Klasse Firmenphilosophie. 

Zusammen gefasst heißt es, die Spitzenmanager von gestern sagen erst was sie zahlen wenn wir versprechen das wir niemanden sagen was sie sagen was sie zahlen. 

In Bayern sagt man da: “Ja san die narrisch?“

Liebe REWE, ein bisschen würden wir uns an eure Stelle für einen solchen Auftritt schämen.

Wie gehts weiter?

Nachdem Rewe mit uns nur gesprochen hat weil sie die Streiks nicht mehr wollen und doch mehr wirken wie sie zugeben und sie weitere Streiks in Eitting und Buttenheim verhindern wollten, müssen wir die richtige Antwort auf die „billige REWE Nummer“ geben. Bei dieser Inflation haben wir doch nichts zu verschenken. Also das heißt beim nächsten Streik für dich lieber Leser und liebe Leserin:“ Ich bin dabei und streike für eine wertschätzende Lohnerhöhung!“




Montag, 25. Juli 2022

REWE Vorstand goes to Bavaria !!!

Nach 14 monatiger Tarifverhandlung wird es wohl nun jetzt zur Chefsache. Personalchef Dr. Philip Merten erbarmt sich nun jetzt auch mal und kommt in den Süden. Die Tarifkommission ist gespannt, ob der HR Verantwortliche auch ein angemessenes Angebot unterbreitet. Es stellt sich nicht mehr die Frage was im Koffer vom Doktor  befindet, sondern die Gegenseite sollte sich überlegen ob es dann nicht 2 Koffer sein sollten um eine REWE Lösung im laufenden Tarifkonflikt zu finden, hierzu brauchte es ca. 60 Streiktage am Standort in Buttenheim im Jahr 2021 und der Kampf wird im Jahr 2022 fortgeführt. Des weiteren wurde eine Streikabfrage am Standort Eitting erfolgreich durchgeführt. Der Ball liegt jetzt bei den Personal Chefs und der kompletten Arbeitgeber Seite... Die Lage spitzt sich im Süden zu. Gegenüber stehen die von Rewe angebotenen 1,7 % Lohnerhöhung für das Jahr 2022 zu einer aktuellen Inflation von 8 %. 

Wir halten euch auf den Laufenden und berichten hier im neuen Verdi REWE Blog.




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