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Freitag, 9. Juni 2023

Kollegen*innen machen ERNST !

 

Wie im letzten Blog Eintrag angekündigt schlug der Warnsteik voll ein. Riesen Beteiligung und Zuwachs in die Gewerkschaft ohne Ende. Märkte geben das Feedback dass vorallem die Frische Produkte u.a. das Obst und Gemüse leer laufen. Unsere Mitglieder melden sich bei uns und hörten von zig tausend stornierten Kollis und Produkte die weggeschmissen werden mussten.

Liebe Fa. REWE Wielange wollt ihr das soweiter durchziehen? 

In beiden Lager sind unsere Mitglieder stabil und strukturiert und lassen sich das nicht mehr länger gefallen. Die Verantwortung liegt ganz alleine bei euch als Arbeitgeber.

In der Vergangenheit wurde immer erzählt dass sich nur 20 Leute anschließen, hier bekommt ihr ein paar Eindrücke aus dem aktuellen Arbeitskampf.

ver.di 

Blog Team

 

Streik in Eitting



 

Streik in Buttenheim

 






 Klick hier und werde ver.di Mitglied 

 https://www.youtube.com/watch?v=TfjHituJoMI

 

Donnerstag, 13. April 2023

Verfassungsfeindliche Tendenzen bei REWE! Gericht zwingt Arbeitgeber zur Zahlung!


Nun ist es also so weit: Spuckte die Personalleiterin Kol noch große Töne auf der Betriebsversammlung in Eitting, so endete sie und weitere Arbeitgebervertreter jetzt erneut als Bettvorleger bei Gericht. Worum geht es? Streikende haben die Corona-Prämie von 200 Euro nicht erhalten und klagten vor dem Arbeitsgericht in Bamberg. Mit Erfolg! Das Gericht stellte fest, dass die Streikenden ihre Corona-Prämie von 200 Euro nur deshalb nicht erhalten haben, weil sie gestreikt haben. Das Arbeitsgericht verdonnerte den Arbeitgeber, die 200 Euro Corona mit Zinsen an die Betroffenen zu zahlen. 

Heute erhielten erste Kollegen die Überweisung vom Arbeitgeber. Warum nicht gleich so? Wenn es alles nicht so traurig wäre, könnte man über diesen Affenzirkus ja lachen. Aber halten wir fest: Kollegen wurde die Corona-Prämie nicht gezahlt, weil sie von ihrem Grundrecht auf Streik Gebrauch gemacht haben. Mit anderen Worten: Sie wurden benachteiligt, weil sie das Grundrecht aus dem Grundgesetz (unsere Verfassung) mit Leben füllten und wurden dafür vom Arbeitgeber bestraft. Wer, wie der Arbeitgeber bei REWE und einigen Betriebsräten, immer wieder Leute einschüchtert, die ihr Grundrecht wahrnehmen, darf sich nicht darüber wundern, wenn man sie als Verfassungsfeinde einstuft. Es ist genau das: Ein Angriff auf die Verfassung! Hat die Personalleiterin Kol am 13.03.23 in Eitting noch angekündigt, man wolle eine Nichtzualssungsbeschwerde gegen das Bamberger Urteil einlegen, hat man jetzt doch für die ersten Kollegen die ein Urteil bekamen, die Corona-Prämie mit Zinsen bezahlt. Vielleicht ist der Arbeitgeber auch einfach nur mit der Zulassungsbeschwerde gescheitert? Oder aber die Vollstreckung dieses Titels hat gefruchtet. 

Wir wissen es bislang noch nicht. Was wir aber wissen ist, dass der Arbeitgeber lieber sämtliche Gerichte beschäftigt, als freiwillig Beschäftigten die ihnen zustehenden Leistungen zu zahlen. 

Was zählt ist, dass die ersten Kollegen ihre Prämie mit über den ver.di Rechtschutz bekommen haben. Andere Kollegen warten noch auf die Zahlung, da die Verfahren vor unterschiedlichen Kammern beim Arbeitsgericht behandelt werden und noch Urteile in Bamberg ausstehen. Wenn der Arbeitgeber auch nur einen Funken Anstand im Leib hätte, würde er allen Betroffenen die ausstehende Prämie sofort bezahlen, sich entschuldigen und die Gerichte nicht noch weiter mit dieser Sache beschäftigten. 

Wir sehen auch an diesem Beispiel: Studierte Juristen bei REWE brechen zugunsten des Arbeitgebers immer wieder das Recht, schüchtern Beschäftigte ein und bekommen eine Klatsche vor dem Gericht. 

Mit ver.di an deiner Seite bekommst auch du, was dir zusteht: RECHT! Offenbar hat die Gewerkschaft auch deutlich bessere Juristen als REWE! Aber auch für die Mehrheit der Betriebstäte ist das eine schallende Ohrfeige: Waren es doch sie, die mit einer Betriebsvereinbarung zum Thema Corona Prämie es erst möglich gemacht haben, dass einige Beschäftigte keine Corona Prämie bekamen. Wer einen gewissen Zeitraum nicht im Betrieb war (krank, streiken etc.) wurde einfach von der Bezahlung ausgenommen. Natürlich hatte niemand die Absicht, Streikende zu benachteiligten (Vorsicht: Ironie)! Es sind die Betriebsräte, die auf dem Schoß des Arbeitgebers sitzen, alles durchwinken, was der Arbeitgeber haben möchte und nun durch die erfolgreiche Anfechtung der Betriebsratswahlen fürchten müssen, bald nicht mehr dem Betriebsrat anzugehören. Da kann man nur sagen: Weg mit Schaden! Weg mit undemokratischen und arbeitgeberfreundlichen Betriebsräten!  

Es lohnt sich also für sein Recht zu kämpfen und sich nicht dem modernen Sklaventum von REWE einfach unterzuordnen. 

Jetzt Mitglied in ver.di werden und auf der Gewinnerseite stehen!



Donnerstag, 23. Februar 2023

Dumm ist der, der Dummes tut! Ist das ihr ernst Herr Souque?

REWE VERLIERT MAL WIEDER VOR DEM ARBEITSGERICHT!

Wie lange schaut der Vorstand noch zu?


Im letzten Jahr im Februar beschloss REWE einen Corona Bonus der im März 2022 ausgezahlt werden soll. REWE nutzte diesen Bonus um viele Gewerkschaftsmitglieder zu bestrafen und verweigerte diese Zahlung vielen Beschäftigten in Buttenheim. 

Am Rande sei erwähnt, dass gegen den Willen der ver.di Betriebsräte, der Betriebsrat mit REWE zusammen eine Betriebsvereinbarung abgeschlossen hat.  Jetzt hatte es REWE Schwarz auf weiß:“ Wir dürfen den Corona Bonus als Bestrafung gegen Gewerkschafter einsetzen!“


Alles gut für die REWE Bosse? Mit Nichten. Es kam wie es immer kommen muss, wenn Menschen bei REWE die keine Ahnung haben, meinen sie sind im Recht.

Zusammen mit  ver.di haben die Betroffenen beim Arbeitsgericht in Bamberg REWE wegen ungerechtfertigter Benachteiligung verklagt. 

Das Arbeitsgericht kam zu einem Urteil. 

REWE muss die Corona Prämie einschließlich Zinsen für alle die geklagt haben bezahlen. Man darf Gewerkschafter die streiken nicht schlechter stellen. REWE ist nun verpflichtet diesen fehlenden Corona Bonus den Kollegen auszubezahlen, wobei der Arbeitgeber auch in diesem Fall die Niederlage nicht eingestehen will und hier in Revision gehen wollte, die aber der Richter nicht zuließ.

Wenn wir REWE Vorstand wären, würden wir mal die Besetzungen in den Personalabteilungen überprüfen.

Schon peinlich für REWE! Wir sind mal gespannt was der Vorstand am 30.4.2023 zusagen hat.  


In dem nächsten Fall wurden Kollegen ohne Zustimmung des Betriebsrates in eine neue Tätigkeit versetzt. Die Kollegen befanden sich in der Tätigkeit des Staplerfahrers. Ohne ersichtlichen Grund hat der Arbeitgeber eine Lohnkürzung vorgenommen und die Betroffenen wurden in die Kommissionierung versetzt. Dieses Vorgehen diente nur einem Zweck die Kollegen vom Streik abzuhalten.

Gegen diese Maßnahme zogen die Betroffenen vor das Arbeitsgericht in Bamberg. Aufgrund von keinerlei Rückendeckung der Mehrheit des Betriebsrates blieb den Kollegen keine andere Möglichkeit. Nur die ver.di Betriebsräte haben für die Kollegen gekämpft.  Das schriftliche Urteil liegt den Beschäftigten, dem Arbeitgeber und uns ver.di vor. Der Klage wurde stattgegeben, auch in dieser Sache konnten die Beschäftigten ihr Recht erkämpfen. 

Uppppsss. REWE schon wieder verloren. Geht es noch peinlicher? Bestimmt. Wir warten mal was denen als Nächstes einfällt.

Die Moral dieser Urteile ist: REWE hat keine Ahnung von Gesetzen und macht sich die Welt wie sie es gerade brauchen. Und wenn man sein Recht einfordert, geben sie nicht nach und verlieren nahezu jedes Verfahren an den Gerichten  

Uns fällt dazu nur ein: “Dumm ist der, der Dummes tut!“

Oder Herr Souque? Tolle Fachleute bezahlen sie da.

Eins ist aber klar: Ohne ver.di kommst du nicht zu deinem Recht!  Ver.di hat für die Kollegen die kompletten Kosten für die Gerichtsverfahren übernommen. Ver.di lohnt sich! Werde jetzt Mitglied und klicke auf dem Link.


Werde hier ver.di Mitglied

 


 

Samstag, 26. November 2022

Die Lage wird immer Schlimmer !!

Aus besonderen Anlass möchten wir euch zu den vergangenen und aktuellen Fällen informieren. 

Im April 2022 stand dieses Jahr die Betriebsratswahl an, wir die Gewerkschaft ver.di zogen mit dieser Wahl ans Arbeitsgericht zur Wahlanfechtung. Nach Monaten und viel Schriftverkehr stellte sich heraus dass letzten endlich das Arbeitsgericht in Köln zuständig sei. Die Firma REWE kann es zwar ständig aus dubiosen Gründen in die Länge ziehen doch jetzt am 09.12.2022 urteilt das Arbeitsgericht Köln in diesem Fall.

Im Norden Bayerns am Standort in Buttenheim, kämpfen auch seit Monaten die Beschäftigten wegen nicht gezahlten Leistungen und Maßregelungen gegenüber Streikende. Der Arbeitgeber ist zu diesem Fälle nicht gesprächsbereit und zieht auch diese Verfahren nur in die Länge, es ist dann wohl eher die Taktik es in die Länge zu ziehen. Doch die Kollegen und Kolleginnen Verhalten sich kämpferisch und rücken nicht von ihrem Recht ab. Es sind nicht nur Zahlungen die verweigert werden, es sind Eingriffe in die Familien der Kollegen und Kolleginnen. Arbeitszeiten werden verändert, das komplette Familienleben wird über Bord geschmissen weil der Arbeitgeber sich nicht mehr anders zu helfen weiß. Lieber REWE Konzern, ist es nicht ein Leitsatz von euch: Beruf und Familie?

Im Süden Bayerns am Standort in Eitting läuft es keineswegs besser, vor ein paar Wochen kündigte der Arbeitgeber eine junge Frau die sich im Krankenstand befand. Nachdem sich die Frau bei unseren ver.di Betriebsräten meldete stellte sich heraus dass sie zwar Arbeitsunfähig war doch zugleich es sich hier um eine Schwangere junge Frau handelt. Erst nach der ausgesprochenen schriftlichen Kündigung zog der Arbeitgeber diese Kündigung dann doch wieder zurück. Den Vater der auch bei REWE arbeitete kündigte REWE zeitgleich. Die Gewerkschaft ver.di wünscht den jungen Familienglück alles Gute vor allem Gesundheit und sagt schämt euch REWE.

Lieferengpässe im Logistikbereich an beiden Standorten gibt es seit Wochen und Monaten, trotz keinerlei ausgetragenen Arbeitskämpfen. Wir sind der Meinung dass der wahre Grund die schlechte Personalpolitik ist und das ver.di gezielt in die Schuhe schieben möchte. Zwanghafte Überstunden, "freiwillige" Samstag und Sonntag Arbeit werden gefordert Tag für Tag und es ist keine Besserung in Sicht. Über den Werkvertrag an beiden Standorten haben wir schon berichtet, diese Kollegen und Kolleginnen sollten zur Entlastung führen, Fehlanzeige. Der Tarifvertrag genossenschaftlicher Großhandel  wird mit Füßen getreten. Ankündigungsfristen des Tarifvertrag wird mit einer tarifwidrigen Betriebsvereinbarung ausgehebelt, der Meinung ist zu mindestens der Arbeitgeber und die Mehrheit des Betriebsrates. Und die einzige Begründung beider Seiten ist, sie tun es weil der Tarifvertrag alt ist. Das ist doch lächerlich.

Wir könnten auch noch über Verweigerung von Verlängerung einer Wiedereingliederung und Abbruch von Wiedereingliederung berichten unsere Telefone stehen nicht mehr still. 

Ab jetzt kommen wichtige Wochen, Weihnachten steht vor der Tür. Gerichtstermine werden Urteile ausgesprochen. 

Die Blogredaktion wird euch darüber informieren.


Die Redaktion









 


Dienstag, 4. Oktober 2022

Die Sommerpause ist vorbei !!!


Wir melden uns zurück aus der Sommerpause. Die Urlaubszeit ist nun vorbei und es ist wieder einiges passiert. 

- Gerichtstermine da das Ergebnis durch dem Richter schon klar erkennbar ist 

- Abmahnungen

- Arbeitskämpfe an beiden Standorten

- Werkverträge

- Standort Eitting Vorfälle beim Herbstfest

- BR-Wahl Anfechung gibt es auch Neuigkeiten

Wir haben viel aufzuarbeiten und gerne lassen wir euch davon teilhaben.

Die Blogredaktion





Dienstag, 6. September 2022

Skandal bei REWE in Eitting


Bereits am Dienstag den 23.08.2022 informierten wir euch über die Werkvertrag Situation am Standort in Buttenheim. 

Hierzu ein kleiner Auszug:
Menschen werden ausgebeutet, der Werkvertrag in Buttenheim und im Penny Lager in Eching wächst und ist bereits jetzt fester Bestandteil. Wir fragen Sie: Nehmen Sie Ihre Leitsätze eigentlich ernst?

Die Antwort der Vorstände aus Köln ist ein klares Signal an die komplette Belegschaft der REWE Group. Die REWE Group legt am Standort in Eitting mit einen weiteren Werkvertrag nach, im Kolo Lager am Standort in Eitting wird eine Spätschicht eingeführt und das soll schon am 12.09.2022 der Fall sein, obwohl man sich am Tag zuvor (05.09.2022) noch bei der Führung im Betriebsratsbüro informierte und es dort verneinte und man wüsste von nichts. 

Wir fragen uns, entscheidet der Betriebsrat denn irgendwas bei der Firma REWE? 

Eine ausgiebige Informationspflicht gegenüber dem Betriebsrat im Vorfeld, FEHLANZEIGE. Die Sache geht aber noch weiter, denn der Betriebsstellenleiter des Standorts in Eitting versicherte erst noch vor kurzen gegenüber seiner Beschäftigten dass er unter keinen Umständen Fremdes Personal in dieser Abteilung möchte. 

Lieber Herr Markus Michl, entscheiden Sie auch was? Oder nicken Sie nur die Befehle von oben ab, wir gehen davon aus dass Sie ihr Lager verloren haben, Sie sollten sich auch mal daran erinnern woher Sie kommen, Sie waren nicht immer da wo Sie sich aktuell befinden. Ist das die Antwort auf die Wertschätzung der langjährigen Kollegen die für das wachsen der Firma maßgeblich beteiligt waren und jetzt wegen eindeutigen Missstände ihr Grundrecht wahrnehmen und in den Arbeitskampf ziehen? 

Das ganze hätten sich die Vorstände sparen gekonnt und das was noch kommt mit nur einen gerechten und fairen Tarifabschluss.

Werdet ver.di Mitglied die Lage wird immer schlimmer.




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