Die dritte Tarifverhandlung für die Beschäftigten des bayerischen Großhandel und Außenhandels am 16. Juni 2023 endete mit einem Schlag in das Gesicht der Beschäftigten. Wie schon in der zweiten Verhandlungsrunde, weigerten sich die Arbeitgeber ein abschlussfähiges Angebot vorzulegen.
Damit ist jetzt deutlich klar geworden, dass den Arbeitgebern im bayerischen Großhandel die großen finanziellen Probleme, die unglaublich hohen Lebensunterhaltungskosten und die drohende Altersarmut der Beschäftigten schlicht egal ist.
In der ersten Verhandlungsrunde machten die Arbeitgeber ein realitätsfremdes Angebot. in der zweiten Verhandlungsrunde weigerten sie sich ein verhandlungsfähiges Angebot zu unterbreiten. Heute, in der dritten Verhandlungsrunde, haben die Arbeitgeber, trotz intensiven Sondierungen und Bemühungen der ver.di Tarifkommission einen Tarifabschluss erzielen, alles blockiert. Dieses Verhalten der Arbeitgeber den Beschäftigten gegenüber ist ein Skandal.
- Reallohnverlust für die nächsten Jahre für alle Beschäftigten
- Die Beschäftigten sollen mit Einmalzahlungen billig abgespeist werden.
- Die drohende Altersarmut wird weiter verschärft
- Die Arbeitgeber ignorieren auf ganzer Linie die dramatische wirtschaftliche Situation der Beschäftigten
- Keine Wertschätzung - kein Respekt - keine Anerkennung
Wir müssen den Druck erhöhen !
Wir streiken weiter !
Bisher haben sich über 2000 mutige Kolleg*innen an über 150 kraftvollen Aktionen beteiligt. Da die Arbeitgeber an ihrem weltfremden Angebot festhalten, müssen wir unsere Streiks ausweiten, um den Arbeitgebern zu zeigen, wie würdelos und respektlos ihr Angebot ist. Deshalb wird jetzt weiterkämpfen zur Pflicht! Wir werden den Druck aus den Betrieben noch mehr erhöhen und weitere Betriebe in den Kampf holen. Wer Beschäftigte so behandelt, muss es zu spüren bekommen.

