Donnerstag, 25. Juli 2024
Für über 100.000 Klicks !!
Donnerstag, 20. Juni 2024
Neue Zukunft erkämpft !
- ab 01. Oktober 2023 gibt es 5,1 % mehr
- ab 01. Mai 2024 gibt es 5 % mehr
- ab 01. Mai 2025 gibt es 2 % mehr
- ab 01. Mai 2025 gibt es 480 € für die betriebliche Altersvorsorge für alle Beschäftigten (Jährliche Zahlung)
- die Auszubildendenvergütungen erhöhen sich in jedem Jahr und Ausbildungsjahr um 60 €
- einmalige nicht anrechenbare Inflationsausgleichsprämie in Höhe von 1.000 €*, die Auszubildenden erhalten 500 € Inflationsausgleichsprämie. Spätester Auszahlungszeitpunkt ist der 30.09.2024. *Teilzeitbeschäftigte anteilig
Mittwoch, 22. Mai 2024
HDE: Einzelhandel erwartet zur Heim-EM Umsatz von 3,8 Milliarden Euro 😡
Das freut uns wirklich für den Handelsverband Deutschland - HDE. Um so beschämender ist es, dass der HDE und die in ihm zusammengeschlossenen Unternehmen, den Angestellten wieder einmal einen angemessenen Tarifabschluss bis heute verweigern.
Schämen sollten sie sich !
Den ganzen Artikel findet ihr hier…. Klick.
Bitte belehrt uns nicht wieder es sei der Einzelhandel, der Groß- und Einzelhandel liegen so nah beieinander.
Ver.di
Blogteam
Dienstag, 21. Mai 2024
NEWS vom Arbeitsgericht aus Bamberg !
Wir können euch wieder aktuelles aus dem Arbeitsgericht Bamberg berichten. Heute morgen ist uns zugetragen worden, dass am vergangenen Freitag den 17.05.2024 erneut Kollegen von Rewe aus Buttenheim Thema am Arbeitsgericht waren.
Inhaltlich ging es um nicht bezahlte Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Kündigungsschutzklagen und Betriebliche Sonderzahlung aus dem Jahr 2023 (Auch das wird den Streikenden verwehrt). Werte die u.a. nicht mal berufungswürdig sind.
Am Ende des Sitzungstags gab der Richter der HDE Vertreterin mit auf dem Weg, dass diese ständigen Benachteiligungen gegenüber Streikenden doch nichts bringe. In der Vergangenheit wurde das schon mit Urteilen besiegelt und in der Zukunft wird es nicht anders sein. Rewe Vertreter weitere Urteile gefällig ? Tolle Rechtsberatung habt ihr da, Lob an den HR.
Verdi Blog Team
Montag, 13. Mai 2024
Abmahnung, Aufhebungsvertrag, Kündigung !
Unsere Mitglieder treten wieder an uns heran und berichten erneut von den Zuständen bei REWE in Buttenheim und Eitting. Die Rechtsschutzanträge auf Kündigungsschutzklagen häufen sich, genauso wie die Abmahnungen die durch die Lagerleiter und Teamleiter durchgeführt werden. Unter zwang eidesstaatliche Erklärungen und auch im Kreuzverhör zu Aufhebungsverträgen gedrängt.
Die kleinsten Vergehen führen aktuell zu Abmahnungen, Aufhebungsverträge werden durch die Kollegen abgelehnt. Doch jetzt legt REWE sogar noch eines drauf. Sie kündigen die Beschäftigten, hierfür liegen Krankheitsbedingte Kündigungen vor, obwohl u.a. keine negative Krankheitsprognose erkennbar ist. Es spielt keine Rolle ob die Krankheit einer Operation voraus ging oder der Kollege ein kurzzeitiges Krankenbild hatte.
Und das alles, nur gegen Streikende. Das Grundgesetz wird hier mit Füßen getreten. Schämt euch.
Ein Streikender der minimal zur spät an seinem Arbeitsplatz kommt wird eine Abmahnung zugesandt ein nicht Streikender bekommt die telefonische Auskunft, dass er sich nicht so beeilen soll und es kein Problem sei.
Kollegen auf den Boden setzen, siehe Artikel Anfang des Jahres. Wochenlang die Kollegen auf Arbeitsanweisung warten lassen. Jetzt werden sie abgemahnt, zum Aufhebungsvertrag gedrängt oder sofort gekündigt.
Frage an den Vorstand, ist das REWE Like? Beruf und Familie Leitsätze. Bester Arbeitgeber im Handel werden wollen. Bei solchen Machenschaften die durch vereinzelte Personen in der Region Süd durchgeführt werden, wann schreitet hier die Zentrale in Köln denn endlich ein?
verdi. Blogteam
Montag, 25. März 2024
Arbeitgeber boykottieren Lösungen
Arbeitgeber verhindern Tarifabschluss
Tausende mutige Kolleg*innen kämpfen seit 10 Monaten mit enormer Ausdauer, Mut und Entschlossenheit gegen den anhaltenden Reallohnverlust und für angemessene Entgelterhöhungen. Und trotzdem: Am Freitag, den 22. März 2024 boykottieren die Arbeitgeber in der mittlerweile 10. Tarifverhandlung den dringend benötigten Tarifabschluss und lehnten alle Lösungsvorschläge der ver.di Tarifkommission ab. Nach intensiven und stundenlangen Verhandlungen stand fest, dass die Arbeitgeber sich ihrer sozialen Verantwortung gegenüber den Kolleg*innen in den Betrieben entziehen wollen und weiter auf Reallohnverluste ihrer Beschäftigten setzen.
Arbeitgeber sagen Nein zu jedem Vorschlag
Die ver.di Tarifkommission hatte konkrete Lösungsvorschläge für den dringend benötigten Tarifabschluss gemacht. Vorgeschlagen wurde unter anderem:
- eine Mitgliedervorteilsregelung. Die Arbeitgeber argumentieren seit 10 Monaten, dass kein Geld für hohe tabellenwirksame Erhöhungen vorhanden sei, weil man auch die kleinen Unternehmen berücksichtigen muss. Unser Vorschlag war, dass es einen prozentualen Sockelbetrag für alle Beschäftigten gibt und ver.di Mitglieder zusätzlich eine tabellenwirksame Erhöhung erhalten. Somit könnten die Arbeitgeber Millionen von Euro sparen. Das lehnten sie ab. Damit steht fest, dass es den Arbeitgeber nicht ums Geld geht, sondern sie schlicht einen Abschluss auf dem Rücken der Kolleg*innen austragen wollen.
- die Erhöhung des Urlaubsgeldes. Die ver.di Tarifkommission schlug vor, einen Prozentsatz an Entgelterhöhung zu vereinbaren und zusätzlich des Urlaubsgeld zu erhöhen, so dass insgesamt ein tragfähiger Tarifabschluss möglich ist. Das lehnten die Arbeitgeber als nicht "darstellbar" ab. Auf einmal ging es doch wieder ums Geld bei ihnen. Für uns absolut unglaubwürdig.
- eine deutliche Erhöhung der betrieblichen Altervorsorge für alle Beschäftigten. Die ver.di Tarifkommission schlug vor, eine prozentuale Erhöhung und zusätzlich die Altersvorsorge obligatorisch (bedeutet: alle Beschäftigten bekommen automatisch ein Vorsorgekonto) mit einer deutlichen Erhöhung des Vorsorgebtrags durch den Arbeitgeber zu vereinbaren. Die Arbeitgeber lehnten ab, da es zu viel bürokratischer Aufwand sei. Ein Skandal. Der Kampf gegen die drohende Altersarmut scheitert, weil die Umsetzung den Arbeitgebern Arbeit machen könnte.
- Vorgeschlagen haben wir auch, durch einen Zukunftsfond die Qualifizierung der Beschäftigen zu investieren. Eine jährliche wiederkehrende Einmalzahlung an die Beschäftigten würde jetzt als Entgelterhöhung vereinbart. Ein Teil davon könnte in Zukunft für die Zukunftssicherung, also auch für die Qualifizierung verwenden werden. Da der Großhandel vor großen Zukunftsthemen wie Digitalisierung, Plattformökonomie und Automatisierung steht, ist es eine zentrale Aufgabe, die Beschäftigten zu qualifizieren und weiterzubilden, um auf die Veränderung der Arbeitsplätze eine Antwort zu haben. Das lehnten die Arbeitgeber auch als zu bürokratisch ab. Entlavernd. Die Sicherung der Arbeitsplätze im Großhandel scheitern also angeblich an der Bürokratie, die man uns aber nicht erklären konnte.
STREIK wird jetzt zur PFLICHT !
Die Arbeitgeber haben in der Tarifverhandlung uns deutlich zu verstehen gegeben, dass es nur noch um die Gewinne der Konzerne geht. Die Zukunft der Kolleg*innen im Betrieb und die Zukunft der gesamten Branche ist ihnen egal. Das zeigt sich auch darin, dass sie wieder kein eigenes verbessertes Angebot machten !
Wir kämpfen weiter!
- Für angemessene hohe tabellenwirksame Entgeltsteigerungen
- Gegen die drohende Altersarmut der Kolleg*innen im Großhandel
- Für einen Tarifabschluss, der verhandelt wurde und nicht einseitig von den Arbeigebern diktiert wird
Was ist zu tun?
- Die Kolleg*innen informieren
- Mitglied werden und in ver.di organisieren
- Beim nächsten Streik dabei sein
Samstag, 2. März 2024
Bei REWE nimmt es kein Ende !
Uns wurde zugetragen, dass am vergangenen Donnerstag den 29.02.2024 erneut die Behörde in Buttenheim aufschlieg. Erstaunlicherweise und äußerst überraschend klopften sehr viele Beamte an den Rewe Toren. Doch es ist nicht das erstemal. Was sich hier wohl schon wieder hinter der Sache verbirgt? Arbeiter mit fehlenden Papiere? Schwarzarbeit? Verstoß Arbeitszeit? Bezahlung? Probleme mit Zeitarbeit? Oder vielleicht ein ganz anderer Grund? Bei so einen Auftritt ist sehr viel Spekulations Spielraum. Wir fragen uns, wann wird für die Handlungen bei Rewe in Buttenheim endlich Verantwortung übernommen und Konsequenzen gezogen. Wir werden weiter berichten.....
ver.di
Blogteam
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