Unglaubliches Feedback wir bedanken uns schon bei 30.000 Klicks und die nächsten Blog Berichte stehen auch schon in der Pipline.
Bleibt aufrecht
ver.di
Blog Team
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genossenschaftlichen Großhandel
Wir sind es Wert!
Am 14.03.2023 haben in München die Mitglieder der bayerischen ver.di Tarifkommission für den bayerischen genossenschaftlichen Großhandel ihre Tarifforderung für das Jahr 2023 beschlossen. Wir fordern:
Gegen steigende Kosten wirken nur Tariferhöhungen
Die Arbeitgeber im bayerischen genossenschaftlichen Großhandel verweigern den Beschäftigten seit 2021 einen Tarifabschluss. Stattdessen nehmen sie bis heute Reallohnverluste in Kauf und bereichern sich auf Kosten der Beschäftigten. Dabei ist die aktuelle Inflationsrate von ca. 8,7% nur die halbe Wahrheit. So sind zum Beispiel Lebensmittel, Heizkosten und Kosten für Benzin und Diesel im hohen zweistelligen Bereich gestiegen. Um die enormen Belastungen wirksam für die Beschäftigten ausgleichen zu können, sind tabellenwirksame Tariferhöhungen von zentraler Bedeutung.
Jeder Euro zählt! Heute, morgen und in der Rente
Nur wenn es nachhaltige tarifliche Entgelterhöhungen gibt, kann man der wachsenden und drohenden Altersarmut den Kampf ansagen. Jeder Euro der in nachhaltige Tariferhöhungen fließt, ist für unser Rentensystem wichtig. Die Entgelterhöhungen, die wir jetzt erreichen, sind ein wichtiger Schritt, um in der Rente ein menschenwürdiges Leben zu haben.
Wir wollten wissen was Ihnen wichtig ist...
Nur 9% der Beschäftigten sagen, dass ihr Einkommen ausreicht, um ihren Lebensunterhalt zu decken. Von den Befragten sagen 89%, dass ihre jetziges Einkommen sie nicht vor Altersarmut in der Rente schützen wird. Dass die Bezahlung im Vergleich zur Arbeitsleistung nicht angemessen ist sagen 78% der Beschäftigten.
Mein Gehalt reicht nicht aus, um einen Lebensunterhalt ausreichend zu decken (inkl. sporadischer Anschaffungen, wie z.B. Kühlschrank, Waschmaschine)
Mit meinem derzeitigen Gehalt kann ich nur eingeschränkt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen (z.B. Kinobesuche, Freizeitaktivitäten mit Familie/Freunde, Kultur).
Ausgaben für mich oder meine Familie, wie z.B. Urlaub, ein Sportgerät, Geschenke kann ich mir mit meinem Gehalt kaum leisten.
Trifft voll und ganz zu
Trifft eher zu
Teils teils
Trifft eher nicht zu
Trifft überhaupt nicht zu
keine Antwort
Vielen Dank für die Unterstützung bei der Befragungsaktion.
Und jetzt sind Sie dran! Jetzt Mitglied werden und sollte es zu Aktionen kommen, dabei sein.
Gemeinsam mehr erreichen!
Begonnen hat die Betriebsversammlung mit einer 30 Minütigen Verspätung, der Grund hierfür war schlicht einfach der große Ansturm auf die Versammlung, es wurde auch mal Zeit die Belegschaft in Eitting aufzuklären.
Die Versammlung begann schon gleich mal mit einer Unwahrheit des Betriesbratsvorsitzenden dieser behauptete dass die Versammlung auf Grund des Betriebsrat stattfand. Dieses wiesen wir sofort zurück denn die 3 Betriebsversammlungen in Eitting am 13.03.2023, Eching am 17.03.2023 und Buttenheim am 24.04.2023 basieren ganz allein auf den Antrag der Gewerkschaft ver.di.
Wir konnten der Belegschaft die Ernsthaftigkeit der bevorstehenden Tarifverhandlung deutlich klar machen denn es geht in dieser Verhandlung um die Existenz jedem einzelnen unter der Berücksichtigung der Teuerungsrate in allen Lebenslagen.
Das Einzige was dem Arbeitgeber einfällt sind irgendwelche Sonderleistungen die zum Teil auch im Tarifvertrag verankert sind und mit dem anderen können die Kollegen ihre Miete, Strom und Benzin einfach nicht bezahlen.
Benachteiligungen durch Streikenden in Buttenheim wies der Arbeitgeber von sich und begründete es mit dubiosen Gründen und wählt erneut die Hinhalte Taktik.
Wie im Eingang berichtet, dass wir als Gewerkschaft natürlich Redezeit hatten aber dann in dem Tagesordnungspunkt am Ende mit Fragen und Antworten uns auch nochmal zu Wort melden wollten und der Betriebsratvorsitzende das Wort und Mikrofon entziehen wollte, fragen wir uns warum tut man sowas?
Wir stellten bzw. fragten nur, warum man sich als Betriebsrat in der Mehrheit nicht gegen Kündigungen ausspricht um die Kollegen zu schützen, jede Woche werden Leute rausgeschmissen und das Einzige was dem Betriebsrat einfällt ist, die Frist verstreichen zu lassen. Es wird nicht klar Stellung bezogen und lässt den Arbeitgeber gewähren.
Urteile vom Arbeitsgericht werden keiner Beachtung geschenkt.
Durch mehrmals applaudieren der ganzen Belegschaft und sogar die Frage ob der Gewerkschaftssekretär doch per Handzeichen Abstimmung weitersprechen darf verweigerte der Betriebsrat ihm das Wort.
Liebe REWE schämt euch für euer Verhalten gegenüber den Beschäftigten.
Wir werden weiter aus den Betriebsversammlungen in Eching bei Penny und REWE in Buttenheim berichten.
Bei Rückfragen meldet euch bei uns.
Es zeigt uns wieder, werdet Mitglied und klickt hier.
Aktuelle Informationen
zum Thema Arbeitszeit
Muss ich heimgehen,
wenn REWE es will?
Liebe Kolleg*innen bei REWE,
immer häufiger bekommen wir Hilferufe aus dem REWE Lager in Eitting und Buttenheim zum Thema Arbeitszeit.
Was ist passiert?
Es kommt immer öfters vor, dass die Abteilungsleiter oder Teamleiter einzelne Kolleg*innen oder ganze Abteilungen vorzeitig nach Hause schicken. Die Begründung ist, dass es keine Arbeit gibt und man deshalb nach Hause gehen muss und Minusstunden aufbauen soll.
Muss ich Minusstunden machen, wenn der Chef das will?
Wer nicht nach Hause gehen will, der kann in der Arbeit bleiben. Man muss das nur dem Abteilungsleiter sagen. Das heißt man muss seine Arbeitskraft anbieten.
Ich habe meine Arbeitskraft angeboten und soll trotzdem nach Hause gehen. Was ist dann?
Lass es Dir schriftlich geben, oder besser, nimm einen ver.di Betriebsrat Deines Vertrauens dazu. Wenn der Abteilungsleiter Dich dann nach Hause schickt, muss REWE Dich trotzdem für einen ganzen Tag Arbeitstag bezahlen. Das nennt sich dann Annahmeverzug.
Darf das REWE überhaupt?
Natürlich nicht! Wieder einmal hält sich REWE nicht an tarifvertraglichen Bestimmungen. Im Manteltarifvertrag gibt es für die Beschäftigten eine Schutzregelung bei flexiblen Arbeitszeiten. REWE muss 4 Wochen im Voraus sagen, wann man Dich nach Hause schicken will. 4 Wochen vorher ! Ganz klar verhält sich REWE tarifwidrig!
Warum macht der Betriebsrat nichts?
Ganz einfach. Weil die Mehrheit des Betriebsrats und vor allem der neue Vorsitzende des Betriebsrats das anscheinend ganz toll finden, dass das unternehmerisches Risiko der REWE auf die Beschäftigten abgewälzt wird. Nur die ver.di Betriebsräte wollten etwas dagegen unternehmen. Aber der Vorsitzende des Betriebsrats will nicht.
Was kann ich tun, wenn ich nicht früher nach Hause will?
Wende dich an einen ver.di Betriebsrat. Sie können Dir sagen was du machen musst.
Klick hier und werde ver.di Mitglied
Im letzten Post haben wir euch informiert über die, durch dem Streik Betroffenen, die zwangsweise versetzt worden sind. Uns ist zu Ohren gekommen dass REWE auch ein Urteil vom Arbeitsgericht keine Beachtung schenkt.
REWE wird jetzt aufgefordert die Kollegen in ihrer Funktion ab dem 06.03.2023 wieder einzuplanen. Und die fehlenden Zahlungen bis 24.03.2023 zu begleichen sonst wird ein Vollstreckungsbescheid gegen REWE erlassen.
Das Schreiben ist an Frau Elisabeth Promberger der neuen Geschäftsführerin der REWE Region Süd in Eching gerichtet. Wir hoffen dass Sie das Problem in den Griff bekommt.
Wir halten euch auf dem laufenden und werden hier bei Veränderung berichten.
Euer
Verdi Blog TEAM
REWE VERLIERT MAL WIEDER VOR DEM ARBEITSGERICHT!
Wie lange schaut der Vorstand noch zu?
Im letzten Jahr im Februar beschloss REWE einen Corona Bonus der im März 2022 ausgezahlt werden soll. REWE nutzte diesen Bonus um viele Gewerkschaftsmitglieder zu bestrafen und verweigerte diese Zahlung vielen Beschäftigten in Buttenheim.
Am Rande sei erwähnt, dass gegen den Willen der ver.di Betriebsräte, der Betriebsrat mit REWE zusammen eine Betriebsvereinbarung abgeschlossen hat. Jetzt hatte es REWE Schwarz auf weiß:“ Wir dürfen den Corona Bonus als Bestrafung gegen Gewerkschafter einsetzen!“
Alles gut für die REWE Bosse? Mit Nichten. Es kam wie es immer kommen muss, wenn Menschen bei REWE die keine Ahnung haben, meinen sie sind im Recht.
Zusammen mit ver.di haben die Betroffenen beim Arbeitsgericht in Bamberg REWE wegen ungerechtfertigter Benachteiligung verklagt.
Das Arbeitsgericht kam zu einem Urteil.
REWE muss die Corona Prämie einschließlich Zinsen für alle die geklagt haben bezahlen. Man darf Gewerkschafter die streiken nicht schlechter stellen. REWE ist nun verpflichtet diesen fehlenden Corona Bonus den Kollegen auszubezahlen, wobei der Arbeitgeber auch in diesem Fall die Niederlage nicht eingestehen will und hier in Revision gehen wollte, die aber der Richter nicht zuließ.
Wenn wir REWE Vorstand wären, würden wir mal die Besetzungen in den Personalabteilungen überprüfen.
Schon peinlich für REWE! Wir sind mal gespannt was der Vorstand am 30.4.2023 zusagen hat.
In dem nächsten Fall wurden Kollegen ohne Zustimmung des Betriebsrates in eine neue Tätigkeit versetzt. Die Kollegen befanden sich in der Tätigkeit des Staplerfahrers. Ohne ersichtlichen Grund hat der Arbeitgeber eine Lohnkürzung vorgenommen und die Betroffenen wurden in die Kommissionierung versetzt. Dieses Vorgehen diente nur einem Zweck die Kollegen vom Streik abzuhalten.
Gegen diese Maßnahme zogen die Betroffenen vor das Arbeitsgericht in Bamberg. Aufgrund von keinerlei Rückendeckung der Mehrheit des Betriebsrates blieb den Kollegen keine andere Möglichkeit. Nur die ver.di Betriebsräte haben für die Kollegen gekämpft. Das schriftliche Urteil liegt den Beschäftigten, dem Arbeitgeber und uns ver.di vor. Der Klage wurde stattgegeben, auch in dieser Sache konnten die Beschäftigten ihr Recht erkämpfen.
Uppppsss. REWE schon wieder verloren. Geht es noch peinlicher? Bestimmt. Wir warten mal was denen als Nächstes einfällt.
Die Moral dieser Urteile ist: REWE hat keine Ahnung von Gesetzen und macht sich die Welt wie sie es gerade brauchen. Und wenn man sein Recht einfordert, geben sie nicht nach und verlieren nahezu jedes Verfahren an den Gerichten
Uns fällt dazu nur ein: “Dumm ist der, der Dummes tut!“
Oder Herr Souque? Tolle Fachleute bezahlen sie da.
Eins ist aber klar: Ohne ver.di kommst du nicht zu deinem Recht! Ver.di hat für die Kollegen die kompletten Kosten für die Gerichtsverfahren übernommen. Ver.di lohnt sich! Werde jetzt Mitglied und klicke auf dem Link.
Die Tarifrunde im Handel hat mit unserer Tarifbefragung begonnen. Der Kampf um Wertschätzung und Respekt ist für uns von zentraler Bedeutung – und der beginnt beim Gehalt. Durch Inflation und Preissteigerungen haben die Beschäftigten viel Geld vom hart erarbeiteten Gehalt wieder verloren. Deshalb kämpfen wir um jeden Euro.
Ohne Streikrecht – nur kollektives Betteln
Die vergangenen Tarifrunden im Handel haben gezeigt, dass ohne Streikaktionen mit den Handelskonzernen kein akzeptables Ergebnis zu erreichen ist. Als legitimes Mittel steht uns das Streikrecht zu. Schon 1980 hatte das Bundesarbeitsgericht entschieden, dass „Tarifverhandlungen ohne das Recht zum Streik nicht mehr als kollektives Betteln“ sind.
Streiks sind sehr wahrscheinlich
Die Tarifverhandlungen in anderen Branchen haben gezeigt, dass die Konzerne nicht bereit sind, den Beschäftigten faire Entgelterhöhungen zuzugestehen. Beschäftigte mussten ihr Streikrecht in Anspruch nehmen, um in den Verhandlungen voranzukommen und Entgelterhöhungen durchzusetzen.
Gut vorbereitet
Deshalb bereiten wir uns schon jetzt auf Streikaktionen vor. Dazu wollen wir Euch auf der Rückseite einige wichtige Hinweise geben, was jede und jeder tun kann, damit wir erfolgreich streiken und faire Entgelterhöhungen durchsetzen können.
Wir müssen mehr werden
Für einen erfolgreichen Kampf um mehr Geld ist es entscheidend, dass sich möglichst viele Menschen in ihrer Gewerkschaft organisieren und bereit sind, sich zu engagieren. Sprecht also Eure Kolleginnen und Kollegen an, ob sie Mitglied in ver.di sind und gewinnt sie für die gute Sache.
Wir müssen uns engagieren
Seid aktiv in Eurer Tarifrunde, denn es geht um Euer Geld. Beteiligt Euch bei der Tarifbefragung.
-> Hier der Link zur Befragung: www.t1p.de/gh-2023 Beteiligt Euch bei Arbeitskampfabstimmungen. Seid aktiv bei den Streikaktionen dabei. Sprecht mit Euren Kolleginnen und Kollegen, dass sie sich auch engagieren.
Streikgeld ist wichtig
Um auch ausdauernd kämpfen zu können, müssen wir Streikaktionen über mehrere Tage oder Wochen durchführen können. Damit Ihr Euch die Streiks leisten könnt, bekommen unsere ver.di Mitglieder Streikgeld. Dies richtet sich auch nach Eurem ver.di Mitgliedsbeitrag. Deshalb macht es Sinn, Euren ver.di Mitgliedsbeitrag zu überprüfen, ob er noch 1% von Eurem Gehalt entspricht. Ihr könnt Euren Beitrag einfach und schnell über unsere digitale Plattform „Meine ver.di“ anpassen.
Jetzt ver.di Mitglieder werben! Jetzt ver.di Mitglied werden!
Wann, wenn nicht jetzt und wer, wenn nicht Du !