Montag, 4. Mai 2026

Arbeitgeber provozieren Streiks

 

Erste Tarifverhandlung im bay. Großhandel endet enttäuschend

München, 29.04.2026. In der ersten Tarifverhandlung des bayerischen Groß und Außenhandels lehnte die Arbeitgeberseite die Forderung ab und weigerte sich ihrerseits ein verhandlungsfähiges Angebot zu machen. Nachdem den Arbeitgebern ausfürhlich die aktuelle dramatische wirschaftliche Situtation der Beschäftigten dargestellt wurde, ist die ver.di Verhandlungskommisssion verärgert, dass die Arbeitgeber schon in der ersten Verhandlungsrunde eine schnelle Tariflösung im Sinne der Beschäftigten blockieren.

 "Die Arbeitgeber im bayerischen Groß- und Außenhandel können, dank des großen Einsatzes der Kolleg*innen in den Betrieben, wie in den Jahren zuvor, hohe Gewinne verzeichnen. Trotz der hervorragenden wirschaftlichen Ausgangslage der Arbeitgeber verweigen sie den Beschäftigten die dringend benötigte Tariferhöhung der Entgelte. Viele der Großhandelsunternehmen sind durch die Preiserhöhungen mit verantwortlich für die existensbedrohende finanzielle Situtation der Beschäftgten, weigern sich aber einen Teil ihrer Gewinne an die Beschäftigten weiterzugeben. Jetzt stehen die Zeichen auf Streik. Wir sind uns sicher, dass die Beschäftigten die richtige Antwort geben," erklärte Thomas Gürlebeck, Verhandlungsführer der Gewerkschaft ver.di nach den Verhandlungen. 

Bereits am 12. März 2026 teilte ver.di den Arbeitgebern die Forderung für die diesjährige Tarifrunde schriftlich mit. "Dass die Arbeitgeberseite sich nach sechs Wochen nicht in der Lage sah, ein Angebot abzugeben, zeigt deutlich die fehlende Wertschätzung un den mangelnden Respekt für die Leistung der Kolleginnen und Kollegen im Betrieb. Es schaut so aus, als ob den Arbeitgebern die angespannte finanzielle Situation der Beschäftigten egal ist," erklärt Gürlebeck abschließend. 

Ver.di kündigt in den Betrieben Aktionen und Warnstreiks an.

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert:

-    Tabellenwirksame Erhöhung der Entgelte um 7%

-    Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 150 €

-    Die Laufzeit der Tarifverträge muss 12 Moante betragen

Die nächste Tarifverhandlung findet am 22.05.2026 in München statt. 

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27 Kommentare:

  1. Handel verdienen Geld ohne Ende
    Aber für Mitarbeiter haben die nix

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  2. Ismail Sukas04.05.26, 18:12

    Wenn es schlecht läuft, sollen die Beschäftigten den Preis zahlen – aber wenn es gut läuft, bleibt für sie nur ein leeres Dankeschön.

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    1. Gewinne ja, aber keine Lohnerhöhung? Unfair

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    2. Solidarität zeigen 🫵🏼

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    3. Ein Schlag ins Gesicht aller Mitarbeiter

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  3. Absolut enttäuschend von der Arbeitgeberseite.

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  4. Respektlos gegenüber den Beschäftigten

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  5. Ohne Angebot ? Pfui

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  6. 7 % sind mehr als gerechtfertigt.

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  7. Gute Arbeit muss auch gut bezahlt werden.

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  8. Michael Bayer04.05.26, 19:01

    0,0 % anzubieten ist für mich ein deutliches Signal mangelnder Wertschätzung gegenüber den Beschäftigten. Gerade in Zeiten steigender Kosten ist das aus meiner Sicht nicht akzeptabel. Wer gute Arbeit erwartet, sollte auch bereit sein, diese fair zu entlohnen

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  9. Michael Bayer04.05.26, 19:02

    Dass hier nicht einmal ein ernsthaftes Angebot auf den Tisch gelegt wird, ist aus meiner Sicht ein starkes Zeichen fehlender Wertschätzung. Umso wichtiger ist es jetzt, dass die Beschäftigten zusammenstehen und ihre Interessen gemeinsam vertreten – sonst wird sich nichts ändern

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  10. Ganz ehrlich: Ein Angebot von 0,0 % ist für mich ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten. Wer von seinen Mitarbeitenden Einsatz und Leistung erwartet, sollte auch bereit sein, ihnen etwas zurückzugeben.

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  11. So ein Verhalten zeigt leider, dass ohne Druck offenbar nichts passiert. Umso wichtiger ist es jetzt, dass die Beschäftigten zusammenhalten und geschlossen auftreten. Nur gemeinsam kann man hier etwas bewegen.

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  12. Warnstreiks ! Jetzt ein Muss 🫵🏼

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  13. Michael Bayer04.05.26, 19:07

    Viele Beschäftigte überlegen zweimal, ob sie sich beteiligen – aus Angst vor Konsequenzen. Aber genau darauf setzt die Arbeitgeberseite offensichtlich. Wenn wir jetzt nicht zusammenstehen, wird sich auch in Zukunft nichts verbessern. Faire Arbeit verdient faire Bezahlung – alles andere ist nicht akzeptabel.

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  14. Bodenlose Frechheit
    Wir halten den Laden am laufen.
    Also lieber Arbeitgeber, wo bleiben die Investitionen in die Arbeitnehmer
    Ohne uns läuft nix.
    Da könnt ihr hin und her rechnen.

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  15. O,0%
    ???
    Dann fangt mal bei euch an.

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  16. Ich verstehe diese Rituale nicht.
    Muss echt Spaß machen.
    Die wirklichen Probleme kommen noch.
    Aber ohne uns läuft nix.
    Und ich meine wirklich nix

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  17. Das ist reinene Provokation.
    Wie wäre es mal mit einem rundum Wohlfühlpacket?
    Aber nein. Hauptsache man macht sich die Taschen voll

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  18. Was lange gärt, wird endlich Wut

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  19. Arbeitgeber blockieren eine schnelle Lösung.

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  20. Beschäftigte verdienen mehr Anerkennung.

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  21. Das wird sicher nicht ohne Streik bleiben 😄

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  22. Betrifft uns das in eitting und Buttenheim?

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  23. Das ist fast eine Bitte danach und keine Provokation :)

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  24. Diese Weicheier von Führungskräften
    Als hätten die kein Interesse an Lohnerhöhung

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