Samstag, 14. Oktober 2023

REWE moralisch am Ende ?

Informieren möchten wir euch mal über die Handhabung aus dem REWE Einzelhandel, wir zitieren im unteren Abschnitt, Quelle ist uns bekannt:


„War seid dem 01.01.1983 im Unternehmen. Bin dann ca. nach einem halben Jahr Marktleiterin geworden. Da war ich 24 Jahre alt. 1989 folgte dann der Außendienst als Fachberaterin  Drogerie und Nonfood. Unter anderem den Osten nach dem Mauerfall mit aufgebaut. Zt. 14 Stunden am Tag gearbeitet. Immer loyal der Firma gegenüber. 1994 wieder in die Basis zurückgegangen und mit Leidenschaft Verkäuferin gewesen. Jetzt bin ich am 01.10.2023, nach 40 Jahren, in meinem wohlverdienten Ruhestand gegangen. Meine Kollegen in der Filiale haben mir einen liebevollen Abschied bereitet… ich meine nicht die Marktführung. Es zählt nur noch der Profit… also liebe REWE Führung… fragt euch mal, warum ihr Schwierigkeiten habt, geeignetes Personal zu finden. Es grüßt euch eine glückliche Mitarbeiterin im Ruhestand.“


ver.di 

Blogteam

Donnerstag, 12. Oktober 2023

Nötigt REWE Beschäftigte zur Kündigung?


Im Fokus steht wieder einmal der REWE Standort in Eitting. Uns ist zu Ohren gekommen dass der Betriebsstellenleiter Herr Michl zusammen mit dem Personaler Herr Herbst gemeinsam gegen Gewerkschaftler vorgehen und sie in Einzelgesprächen zur Kündigung überreden in Form von einem Aufhebungsvertrag. Den genannten Herren ist dabei nicht mal klar dass die betroffnen Kollegen den Inhalt dieses Gesprächs überhaupt nicht verstehen. Wir stellen uns die Frage, ist REWE wirklich so Gewerkschaftsfeindlich? Bei diesen Vorgehensweise kann man davon ausgehen.

Hier werden Existenzen zerstört, Leute in die Armut geschickt mit einem derartigen Vertrag besteht wohl dann auch keinerlei Chance Bezüge zu erhalten. Ist das der Führungsstil der heutzutage von der Firma REWE an den Tag gelegt wird. Wie lange schaut hier der Vorstand Lionel Souque noch zu ?

Möchte man mit diesen Methoden der beste Arbeitgeber im Handel werden, wie es in der Region Bayern die Chefin Frau Elisabeth Promberger offen kommuniziert hat?

Hierzu fällt uns nur eins ein, schämt euch bei REWE.






Freitag, 6. Oktober 2023

Arbeitgeber provozieren noch mehr Streiks

Arbeitgeber blockieren weiterhin Tarifabschluss

Die siebte Tarifverhandlung für die Beschäftigten im bayerischen Groß- und Außenhandel wurde am 05.10.2023 nach stundenlangen Sondierungen und Verhandlungen am Abend ergebnislos beendet. Die ver.di Tarifkommission schilderte den Arbeitgebern ausführlich die dramatische Situation der Beschäftigten und forderte ein abschlussfähiges Angebot. Seit über sechs Monaten kämpfen tausende Kolleg*innen mutig, entschlossen und beherzt für hohe tabellenwirksame Entgelterhöhungen, um die andauernden  hohen Reallohnverluste wirksam zu bekämpfen. Die Arbeitgeber dagegen blockieren seit Monaten einen Tarifabschluss, der den Kolleg*innen deutliche monatliche Entgelterhöhungen im Kampf gegen die hohen Lebensmittelkosten bringt. Ohne jeglichen Respekt und Wertschätzung für die Kolleg*innen in den Betrieben weigerten sich die Arbeitgeber ein abschlussfähiges Angebot vorzulegen. Die Kolleg*innen sollen sich mit einer Erhöhung von 5,1% ab September und 2,9% ab August 2024 zufrieden geben. Dass dieses Angebot den hohen finanziellen Druck auf die Beschäftigten weiter enorm erhöhen würde, ist den Arbeitgebern schlicht egal. Klar ist, dass wir uns dieses Verhalten nicht bieten lassen und gemeinsam gegen das Billigangebot der Arbeitgeber weiterkämpfen!


Streiks zeigen deutliche Wirkung bei den Arbeitgebern

Dass der Mut und die Ausdauer der Streikenden Wirkung zeigt und die Arbeitgeber beeindruckt sind, stellte sich am Ende der Tarifverhandlung heraus, als die Arbeitgeber ankündigten, ihre Mitgliedsunternehmen im bayerischen Großhandel und Außenhandel zu empfehlen, den Beschäftigten eine sogenannte "Vorweganhebung" in Höhe von 5,1% zu zahlen. Die Arbeitgeber sind anscheinend der Meinung, dass die Beschäftigten mit dem vom Verband empfohlenen 5,1% zufrieden sind und dann auch nicht mehr streiken. Jetzt ist klar, dass die Arbeitgeber einen niedrigen Abschluss, der voll zu Lasten der Beschäftigten geht, mit allen Mitteln durchsetzen wollen. Dass die Arbeitgeber von der Wucht, der Ausdauer und der Entschlossenheit der Streikenden sehr beeindruckt sind, dürfte nun klar sein. Klar ist auch:

Wir lassen uns nicht billig kaufen!

Wir streiken weiter!

Wir sind es wert!


Unsere Streiks sind die richtige Antwort!

Wir streiken weiter! Danke für euren Mut und Eure Ausdauer!


Jetzt in ver.di organisieren und gemeinsam für die Zukunft kämpfen!


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