Dienstag, 17. März 2026

Tarifrunde im bayerischen genossenschaftlichen Großhandel

Wir sind es wert !

Auf Grundlage einer breiten Beschäftigunsbefragung, an der sich mehrere tausende Beschäftigte im bayerischen Großhandel beteiligt haben, beschloss die ver.di Tarifkommission einstimmig am 12. März ihre Forderung für die anstehende Tarifrunde. Wir fordern:

  • Tabellenwirksame Erhöhung für 2026 der Entgelte um 7%
  • Erhöhung der Auszubildendenvergütung um 150 €
  • Weiterhin gelten die Forderungen für die Jahre 2021 und 2023 für die Erhöhung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen um 4,5 € plus 45 €
  • Laufzeit bis 30. April 2027 

 

Gegen steigende Kosten wirken nur Tariferhöhungen

Die Beschäftigten im bayerischen genossenschaftlichen Großhandel sind durch die hohen Lebensunterhaltungskosten unter enormen finanziellen Druck. Der tägliche Einkauf von Lebensmitteln, die hohen Kosten für Miete, Strom und Heizung und die steigenden Kosten für den täglichen Weg zur Arbeit machen es kaum noch möglich, dass die Beschäftigten frei verfügbares Einkommen haben. Freizeitaktivitäten, Gesundheitsvorsorge oder Altersvorsorge können sich die Beschäftigten schon lange nicht mehr leisten. Um die enormen Belastungen wirksam für die Beschäftigten ausgleichen zu können, sind tabellenwirksame Tariferhöhungen von zentraler Bedeutung. Dafür lohnt es sich jetzt zu kämpfen!

Jeder Euro zählt! Heute, morgen und in der Rente

Nur wenn es nachhaltige tarifliche Entgelterhöhungen gibt, kann man der wachsenden und drohenden Altersarmut den Kampf ansagen. Jeder Euro, der in der nachhaltige Tariferhöhungen fließt, ist für unser Rentensystem wchtig. Die Entgelterhöhungen, die wir jetzt erreichen, sind ein wichtiger Schritt, um in der Rente ein menschenwürdiges Leben zu haben.

Wir wollten wissen was Ihnen wichtig ist....

Nur 14 % der Beschäftigten sagen, dass ihr Einkommen ausreicht, um ihren Lebensunterhalt zu decken. Von den Befragten schätzen 86 % ein, dass ihr jetziges Einkommen sie nich vor Altersarmut in der Rente schützen wird. Dass die Bezahlung im Vergleich zu der Arbeitsleistung nicht angemessen ist sagen 78 % der Beschäftigten.   

 

Vielen Dank für die Unterstützung bei der Befragungsaktion.

Und jetzt sind Sie dran! Jetzt Mitglied werden und sollte es zu Aktionen kommen, dabei sein. 

Gemeinsam mehr erreichen! 

 

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